Donnerstag, 30. August 2007 - Island beendet den kommerziellen Walfang!
Vollkommen überraschend hat die Regierung Islands am vergangenen Wochenende das Ende des kommerziellen Walfangs verkündet. Somit geht ein kurzes und sinnloses Kapitel zu Ende. Im letzten Jahr stieg Island trotz weltweiter Proteste wieder in den kommerziellen Walfang ein und für viele Wale endete dieser Wiedereinstieg tödlich. Sinnlos wie sich jetzt herausgestellt hat - 100 Tonnen Walfleisch von sieben Zwerg- und Finnwalen lagern in isländischen Kühlhäusern: ohne Abnehmer!
Niemand möchte das nachweislich mit Dauergiften belastete Walfleisch: weder die Menschen in Island noch die in Japan. Bereits in den Jahren 1997 bis 2000 wurden die Gesundheitsrisiken durch die Organisationen Ocean Care und WDCS aufgedeckt. Vor diesem Hintergrund war die Aufnahme des Walfangs umso unverständlicher.
Der Rückzug ist aber auch ein Erfolg aller konsequenten Verbraucher in Island und Japan, die auf den Konsum von Walfleisch verzichten, und der Vielzahl von Touristen, die zum Einbruch der Buchungen von Islandreisen um 25% beigetragen haben, nachdem die sinnlose Jagd wieder aufgenommen wurde!
Dienstag, 14. August 2007 - Warum stranden Wale? Doku auf arte!
Antonella Servidio, italienische Walforscherin macht sich in diesem hochinteressanten Dokumentarfilm auf die Reise durch Europa, um die Hintergründe der immer häufiger auftretenden Walstrandungen aufzudecken. Als Dedektivgeschichte verpackt, geht der zweiteilige Film der These nach, dass militärische Sonarsysteme für die massenhaften Walstrandungen verantwortlich sind.
Der erste Teil beschäftigt sich mit der Kommunikation der Wale und deren Leben vor den kanarischen Inseln. Gleichzeitig bekommt man einen Einblick in die Funktionsweise der militärischen Sonarsysteme, die damit feindliche U-Boote in den Weltmeeren aufstöbern können. Der örtliche Zusammenhang von Sonarversuchen und gleichzeitigen Walstrandungen ist bereits im ersten Teil verblüffend und erschreckend zugleich.
Im zweiten Teil werden stichhaltige Beweise angeführt, die Verkettung verschiedener Umstände aufzeigen, die jeweils mit einem Sonarversuch beginnen. Anschließend werden Militärs und Politiker mit den grausamen Folgen der sonargestützten U-Boot-Jagd konfrontiert... auf jeden Fall sehenswert!
Mittwoch, 8. August 2007 - Keine Sonarversuche vor Kalifornien
Florence Marie Cooper, Bundesrichterin in Los Angeles hat der Navy am vergangenen Montag den Einsatz von hoch intensivem Sonar vor der Küste Südkaliforniens untersagt. Die Navy wollte insgesamt 14 Anti-U-Boot Manöver innerhalb der nächsten 2 Jahre durchführen.
Cooper sagte es werde der Umwelt mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit Schaden zugefügt, wenn keine effektiven Maßnahmen ergriffen werden. Die von der Navy vorgeschlagenen Maßnahmen hielt sie für unzureichend und ineffektiv. NRDC (Natural Resources Defence Council) und fünf weitere Umweltorganisationen haben die Navy bereits im März verklagt und einen Stopp gefordert.
Mehr als 30 Arten von Meeressäugern wären dem zerstörenden Lärm des Sonars ausgesetzt worden - 'unsere' Buckelwale aus der Population des Nordpazifiks wandern entlang der kalifornischen Küste von Alaska nach Mexiko zu ihren Fortpflanzungs-gründen und umgekehrt. Ihr Gehör ist für die Navigation unerlässlich und jeglicher Schaden daran gefährdet ihr Überleben. Weitere Informationen findet ihr (leider nur auf englisch) bei CBS2.com hier und beim San Francisco Chronicle hier
Mittwoch, 4. Juli 2007 - Hawaii beschließt CO2 Reduktionsgesetz
Hawaii folgt dem kalifornischen Beispiel und beschließt als 2. US-Bundesstaat ein Gesetz zur CO2 Reduktion. Der 'Global Warming Solutions Act', der mit überwältigender Mehrheit in beiden Häusern Zustimmung fand, legt fest, die Treibhausgasemissionen bis 2020 auf das Niveau von 1990 zurückzuschrauben. Das entspricht einer Reduktion von ca. 15% - bei gleichbleibendem Trend hochgerechnet auf das Jahr 2020 sogar 25%. Der durch die globale Erwärmung ansteigende Meeresspiegel gefährdet die Inselgruppe im Pazifik - aber auch die Ozeane als solche und 'unsere' Wale sind dadurch gefährdet: Die Erderwärmung beeinflusst die Nahrungskette der Wale. Schmilzt die Eisdecke in der Antarktis, hat das zur Folge, dass es weniger Krill gibt und die Wale größere Gebiete für ihren Nahrungsbedarf absuchen müssen.
Montag, 11. Juni 2007 - Ausstellung Ozean der Zukunft in Kiel
'Ozeane der Zukunft: Den Ozean erforschen heißt, die Zukunft gestalten' lautet des Motto der Ausstellung, die das so genannte Kieler Exzellenzcluster noch bis zum 6. Juli präsentiert. Whalesong wird auch bei dieser hochinteressanten Ausstellung vertreten sein: Aufnahmen und Informationen von uns sind in das Konzept mit eingeflossen. Informationen über Whalesong liegen ebenso aus.
Der Besucher wird praktisch mit in die Tiefsee genommen: auf Meeressand laufend wird man in dem verdunkelten Raum, vorbei an filmischen und animierten Projektionen, die komplexen Zusammenhänge des maritimen Lebensraumes erfahren können.
Das Ganze gibt es im IFM-GEOMAR Gebäude Westufer, Düsternbrooker Weg 20, Zugang von der Kiellinie neben dem Aquarium in Kiel. Der Eintritt ist frei!
Dienstag, 5. Juni 2007 - Wissenschaft im Dialog: Whalesong ist dabei!
Die MS Wissenschaft ist heute in Hamburg gestartet. Das Ausstellungsschiff von 'Wissenschaft im Dialog' tourt bis zum 7. Oktober durch mehr als 30 Städte.
"Im Mittelpunkt der Ausstellung an Bord des Binnenschiffs stehen die Themen Sprache und Kommunikation. Kommunikation findet nicht nur unter Menschen statt, sondern auch im Tierreich. Dass das Sprichwort 'stumm wie ein Fisch' nicht viel mit der Realität zu tun hat, zeigt ein weiteres interaktives Exponat. Auch Fische haben Ohren. Zwar besitzen sie keine Stimmbänder wie die Seesäuger, aber sie sind sehr erfinderisch um auf vielfältige Weise Laute zu erzeugen und miteinander zu kommunizieren." heißt es auf der Webseite von 'Wissenschaft im Dialog'.
Das Leibniz-Institut für Meereswissenschaften an der Universität Kiel/IFM Geomar hat das Thema 'Kommunikation unter Wasser' aufbereitet und dafür Informationen, Bilder und Aufnahmen von Whalesong verwendet. Schaut auf dem Tourplan der MS Wissenschaft, ob sie auch zu euch in die Stadt oder in die Nähe kommt. Ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall!
Samstag, 2. Juni 2007 - Walstrandungen
Ein toter Wal trieb am gestrigen Freitag in der Bucht von San Francisco: die ersten Befürchtungen, es könnte sich um einen der beiden Buckelwale Delta oder Dawn handeln, bewahrheiteten sich jedoch nicht. Der ca. 16 Meter lange Wal stellte sich als Grauwal heraus. Das in Sausalito ansässige Marine Mammal Center wird eine Autopsie vornehmen, um eventuelle Ursachen des Todes zu ergründen. In den Küstengewässern im Norden von Kalifornien tummeln sich dieser Tage etliche Wale: Buckelwale, die auf ihrer Migrationsroute Richtung Norden unterwegs sind, Blauwale, Pottwale und Grauwale.
Leider blieb es in den letzten Wochen nicht nur bei einer bekannt gewordenen Wal-strandung. Bereits letzte Woche wurde ein Grauwal bei Angel Island, ebenfalls in der Bucht von San Francisco, angeschwemmt. Darüber hinaus gab es auf Hawaii Ende April Strandungen von zwei Zwergpottwalen an verschiedenen Stränden. Einen ausführ-lichen Bericht dazu gab es im 'Honolulu Advertiser' - hier auf englisch nachzulesen.
Die Ursachen dieser Strandungen sind bislang ungeklärt. Neben einem ganz natürlichen Tod kommt es leider immer wieder zu Zusammenstößen mit Schiffen oder Ertrinken durch verlorene Fischernetze, in denen sich die Meeressäuger verfangen. In der Vergangenheit wurden auch Sonarversuche des Militärs mit verschiedenen Strandungen in Verbindung gebracht. Bree Ullman vom 'Honolulu Weekly' hat ebenfalls Ende April einen umfangreichen Bericht verfasst, in dem auch Dr. Marsha Green vom Ocean Mammal Institute ihre Bedenken äußert. Dr. Green ist als beratendes Mitglied bei Whalesong auf Maui aktiv. Den gesamten Bericht gibt es hier auf englisch nachzulesen.
1. Juni 2007 - Sieg für die Walfanggegner am Abschlusstag der IWC-Tagung
Mit einer überwältigenden Mehrheit von 37:4 Stimmen haben die Walfanggegner das Walfang-Moratorium deutlich gestärkt! Damit wurde die so genannte St. Kitts Erklärung des letzten Jahres für ungültig erklärt. 2006 hatten die Walfangbefürworter zum ersten Mal einen Achtungssieg mit dieser Erklärung errungen, in der sie das Walfangverbot als nicht länger notwendig erachteten. Dies ist ein wichtiger Erfolg, da die jetzige CITES Erklärung als verbindliche Vorgabe an das Washington Artenschutzabkommen weitergeleitet wird. Deren nächste Tagung findet nächste Woche in Den Haag statt, auf der auch wieder der Handel mit Walfleisch auf der Tagesordnung steht.
Donnerstag, 31. Mai 2007 - Keine Spur von Delta und Dawn
Die beiden verirrten Buckelwale sind seit dem späten Dienstag Nachmittag nicht mehr gesichtet worden. Die kalifornische Fischereibehörde geht davon aus, dass sie die Golden Gate Brücke in der Nacht zum Mittwoch durchquert haben und das rettende Salzwasser des Ozeans erreicht haben. Damit geht eine mehr als zweiwöchige Odyssee zu Ende, während der die Wale bis zu 150 km flussaufwärts im Sacramento River schwammen. Das es höchste Zeit für die beiden Meeressäuger war, zeigt eine Nahaufnahme der Hautveränderung bei Delta der National Oceanic and Atmospheric Administration:
Internationale Walfangkommission (IWC) in Alaska- update
Die IWC Kommission hat erneut gegen die von Japan betriebene Jagd auf Großwale im Schutzgebiet Antarktis verurteilt und einen Stopp gefordert. 40 der 76 Mitgliedstaaten stimmten für die Resolution. Japan nutzt ein Schlupfloch des weltweiten Walfang-moratoriums, dass die Jagd zu wissenschaftlichen Zwecken nicht regelt. Erst kürzlich hat Japan die Quoten der zum Abschuss freigegebenen Wale verdoppelt: 900 Zwergwale, 50 stark gefährdete Finnwale und 50 ebenfalls gefährdete Buckelwale sollen einen sinnlosen Tod sterben.
Brasiliens Antrag auf die Einrichtung eines südlichen Walschutzgebietes wurde leider nur von 39 Staaten unterstützt und somit abgelehnt. 18 Stimmen der 76 Mitgliedstaaten fehlten, um die nötige Dreiviertelmehrheit zu erreichen, die ein Gebiet von Brasilien bis Südafrika unter Schutz gestellt hätte.
Mittwoch, 30. Mai 2007 - Delta und Dawn in der Bucht von San Francisco (SF)!
Am späten Dienstag Nachmittag (Ortszeit SF) haben die beiden Buckelwale den Weg zurück in die Bucht von San Francisco gefunden. Mit ca. 10 km/h zogen sie an Angel Island vorbei in Richtung Golden Gate Brücke. Seit diesem Zeitpunkt gab es keine weitere Sichtung mehr, sagte die Sprecherin der kalifornischen Fischereibehörde auf einer Pressekonferenz um 11.00 Uhr (20.00 Uhr MESZ). Man habe die große Hoffnung, dass die beiden Wale den Weg in den Ozean gefunden haben - ohne menschliches Zutun. Dieinteraktive Karte zeigt den Weg der Wale in den letzten 2 Wochen.
Anträge Dänemarks und Japans auf höhere Fangquoten verschoben
Während die Delegierten einstimmig für die beantragten Quoten der indigenen Arktisvölker in Russland und den USA stimmten, wurden die beiden Anträge Dänemarks und Japans zur Abstimmung verschoben. Gebilligt wurde jedoch die Quote von vier Buckelwalen für das Volk der Bequia auf St. Vincent & Grenadine in der Karibik. Diesen Quoten dienen der Existenzsicherung dieser Völker, für die der Walfang auch religiöse Bedeutung hat.
Japans Ankündigung, Buckelwale noch in diesem Jahr jagen zu wollen, stößt auf scharfe Kritik. Der Wissenschaftsausschuss der IWC weist darauf hin, dass sich die Bestände keineswegs so weit erholt haben, dass man diese Tiere abschießen könnte. Die Tagung in Anchorage endet am morgigen Donnerstag.
Dienstag, 29. Mai 2007 - Delta und Dawn auf dem Weg Richtung Ozean
Delta und Dawn, die beiden 'verirrten' Wale haben sich weiter in Richtung Ozean bewegt: sie verließen Rio Vista genau so, wie sie gekommen sind: aus unerfindlichen Gründen... sie nutzen einem Moment der Stille, um das Hindernis in Form der Rio Vista Brücke zu 'überwinden. Sie befinden sich nun in der Nähe der Martinez Benicia Brücke. Wie weit es von dort noch zum offenen Meer ist, könnt ihr auf dieser interaktiven Karte sehen.
Dänemark und Japan beantragen höhere Fangquoten auf der IWC Tagung
Das seit 1986 bestehende kommerzielle Walfangverbot wird auch in diesem Jahr weiterhin Bestand haben. Das Jagdverbot kann nur mit einer Dreiviertelmehrheit gekippt werden und dies ist aufgrund der nahezu ausgeglichenen Verhältnisse nicht zu erwarten. Allerdings werden die Fangquoten der indigenen Völker zur Existenzsicherung in diesem Jahr neu verhandelt. Dies geschieht alle 5 Jahre und Dänemark hat für Grönland (teilautonomes Außengebiet Dänemarks) höhere Fangquoten beantragt. Japan hat sich dieser Position angeschlossen und verlangt nun ebenfalls Quoten für seine Küstenbewohner.
Pfingstmontag, 28. Mai 2007 - Internationale Walfangkommission in Alaska
Am heutigen Pfingstmontag begann die 59. Tagung der Internationalen Walfang-kommission (IWC) in Anchorage, Alaska. Japan hat zu Beginn der Tagung (die bis Donnertag, 31.5. andauern wird) verlangt, das kommerzielle Walfangverbot aufzuheben. Seit Jahren nutzen sie zusammen mit Norwegen ein Schlupfloch des Verbotes aus, in dem sie Wale zu vermeintlich wissenschaftlichen Zwecken weiter jagen. In diesem Jahr will Japan zum ersten Mal wieder Jagd auf Buckelwale machen. In Anbetracht der Tatsache, dass mittels genetischer 'Fingerabdrücke' schon mehrfach nachgewiesen werden konnte, dass Walfleisch aus dem wissenschaftlichen Fang im Kühlregal gelandet ist, verurteilen wir diese Methoden nachdrücklich!
Nachdem in den vergangenen Jahren etliche kleine Inselstaaten der IWC beigetreten sind, um die Interessen Japans zu vertreten, bekommen die Walfanggegner in diesem Jahr Verstärkung durch Griechenland, Zypern, Kroatien und Slowenien. Der Beitritt erfolgte aus freien Stücken, nicht gegen die Bezahlung von Fischereihilfen, wie es Japan mit eben diesen kleinen Inselstaaten praktiziert, um sich deren Stimmen zu kaufen. Wir werden im Laufe der Woche über die Entwicklung in Alaska berichten.
Pfingstsonntag, 27. Mai 2007 - Whalesong beteiligt sich aktiv an der Rettung der beiden Buckelwale in Rio Vista, in der Nähe von Sacramento
Dan Sythe, Initiator und Vorstand von 'The Whalesong Project' auf Maui, Hawaii verfolgte die Entwicklung um die beiden verirrten Buckelwale im Sacramento River von Anfang an sehr intensiv. Er rief die verschiedensten Behörden an, um unsere aktive Hilfe zur Rettung der Wale anzubieten. Da sich der Gesundheitszustand der Buckelwale verschlechtert hatte, entschloss er sich in seiner zunehmenden Besorgnis, sich direkt vor Ort ein Bild von der Situation zu verschaffen: er flog nach Kalifornien und war in Rio Vista am Dienstag Abend vor Sonnenuntergang.
Samstag, 26. Mai 2007 - Wasserschläuche sollen Buckelwale helfen
Eingespielte Walgesänge konnten leider nicht helfen, die beiden verirrten Buckelwale zurück ins offene Meer zu locken. Gestern hat es die Feuerwehr von Sacramento mit Wasserschläuchen versucht: das Geräusch des auftreffenden Wasserstrahls lässt die Meeresbiologen hoffen: am Dienstag soll ein weiterer Versuch mit mehreren Schiffen der Feuerwehr erfolgen.
Seit nunmehr fast 14 Tagen tummeln sich die beiden Wale im Sacramento River. Eine interaktive Karte über den Standort der Wale findet ihr hier. Die beiden schwammen nahezu 150 km flussaufwärts, kehrten dann um und kreisen nun vor der Rio Vista Brücke. Wissen-schaftler vermuten, dass die Straßengeräusche die Wale eventuell irritieren. Die offenbar von einer Schiffschraube verursachten Wunden verschlechterten sich weiter: vor Ort überlegt man den Einsatz von Antibiotika.
Donnerstag, 17. Mai 2007 - Buckelwale im Hafen von Sacramento
Zwei Buckelwale sind auf dem Weg Richtung Alaska von ihrer Route abgekommen und befinden sich nun im Hafen von Sacramento. Bereits am Sonntag schwammen sie irrtümlich in nördlicher Richtung den Sacramento River hinauf. Die Gewässer des Flusses sind für die Wale eine Sackgasse.
Experten sehen in den beiden Buckelwalen eine Mutter mit ihrem Neugeborenen. Beide haben keine lebensbedrohliche Verletzungen, die auf einen Zusammenstoß mit einer Schiffsschraube schließen lassen. Am heutigen Tage startet eine groß angelegte Rettungsaktion: es ist geplant Buckelwalgesänge einzuspielen, die die beiden Wale wieder in die offenen Gewässer des Ozeans zurückbringen soll.
Whalesong stellt auf Anfrage CNN eine unserer Aufnahmen aus dieser Saison für eine Sendung am heutigen Tag zur Verfügung.
Dienstag, 15. Mai 2007 - Ende der offiziellen Buckelwalsaison auf Maui
Heute endet die offizielle Buckelwalsaison auf Maui, die am 15. Dezember 2006 begann. In dieser Zeit waren Wassersportaktivitäten nur in begrenztem Umfang möglich, um die Buckelwale in ihren Fortpflanzungsgründen nicht zu stören. Nur noch vereinzelt sind Wale vor Maui zu sehen. Die meisten Buckelwale sind bereits wieder vor Alaska auf Nahrungssuche. Auch wenn sich nicht mehr so viele Wale in den Gewässern um Hawaii tummeln: eine Whale Watch Tour lohnt sich immer! Gegen Ende der Saison sind die männlichen Vertreter sehr aktiv um die verbliebenen Weibchen zu beeindrucken...
Wir danken allen Helfern für ihren Einsatz in dieser Saison - nur mit eurer Hilfe ist es möglich, das 'Unternehmen Whalesong' auf die Beine zu stellen. In den nächsten Wochen werden wir unsere Boje wieder einholen und die notwendigen Reparaturen durchführen. Bitte drückt uns die Daumen, dass der Schaden nicht zu groß ist.
Momentan spielen wir eine unserer Aufnahmen!
Mittwoch, 25. April 2007 - Heute ist 'Tag gegen Lärm'
Der Tag gegen Lärm wird 10 Jahre alt! Ca. 75% der Menschen in Deutschland beklagen sich über Belästigung durch zu laute Geräusche, an der Spitze stehen nach wie vor die Straßenverkehrsgeräusche (18% fühlen sich hochgradig belästigt), dicht gefolgt vom Fluglärm.
Lärm ist nicht nur für den Menschen eine Belastung, für den Lebensraum Ozean ist es eine Gefahr: zunehmende Lärmbelästigung stört die Navigation der Wale, sei es durch Explosionen unter Wasser bei der Suche nach neuen Erdöl- oder Erdgasvorkommen, zunehmendem Schiffsverkehr oder durch die Erprobung neuartiger Sonarsysteme im tief- und mittelfrequenten Bereich. Hierbei handelt es sich um hochleistungsfähige Systeme zum Aufspüren leiser Schiffe oder U-Boote, die extreme Lautstärken von bis zu 235 db produzieren können: mit dem Navy Umrechnungsfaktor entspricht dies dem Pegel, der ca. 7 Meter entfernt von einer startenden Saturn V-Rakete herrscht!
Zum Vergleich: Für das menschliche Ohr wird es ab 85 db gefährlich. Laut Berufsgenossenschaft ist das Gehör ab 90 db auf Dauer gefährdet! Im Ohr befinden sich ca. 20.000 Haarzellen; eine durch zu hohe Lärmbelastung geschädigte Haarzelle zermürbt und stirbt ab. Schwerhörigkeit ist unheilbar, denn Haarzellen können nicht nachwachsen!
Wir unterscheiden 3 Hauptlärmquellen:
Boots- und Schiffsverkehr: In ihren Studien fand sie heraus, dass Wale ab 120 db Verhaltensänderungen an den Tag legen. Diesen Lärmpegel erreichen bereits kleinere Boote, wie sie hier auf Maui zuhauf unterwegs sind. Die Wale schwimmen 2 bis 3 Mal schneller als sonst, um dem Lärm zu entkommen. Supertanker, die mit ihren 190 db 3.200 mal (!) lauter sind, kündigen ihr Kommen unter Wasser bereits einen Tag vorher an!
Air guns: Diese werden von der Industrie eingesetzt, um Öl- und Gasvorkommen unter Wasser zu orten. In Zeiten knapper werdender Rohstoffe nimmt der Einsatz der so genannten 'air guns' dramatisch zu. Mit deren Hilfe wird mittels Sound der Meeresboden 'abgetastet'. Alle 5 Sekunden wird ein ca. 250 db lauter 'sound blast' abgesetzt. Hyrofone nehmen das Echo auf und somit lässt sich feststellen, ob sich Öl- oder Gas unter dem Meeresboden befinden. 250 db ist 3,2 Millionen mal lauter als 120 db und das Lauteste, was Menschen bisher an Lautstärke produzieren konnten (abgesehen von Dynamit). Momentan gibt es in den USA Bestrebungen, die gesamte US-Küste mit 'air guns' 'abzutasten'.
Sonar: Hier sind die hauptsächlich militärisch genutzten Sonarsysteme gefährlich: niedrig- und mittelfrequente Systeme, die leise U-Boote detektieren sollen. Die Normallautstärke ist hier 215 db: diese Lautstärke ist laut Navy-Angabe in einem Gebiet von 3,9 Mio. Quadratkilometern zu hören! Somit ist ein Sonartest im gesamten Nordpazifik hörbar. Das Problem hierbei ist, dass diese Test oftmals in Gebieten durchgeführt werden, in denen sich Wale befinden. So ist es nicht verwunderlich, dass es eine signifikante Zunahme von Walstrandungen gibt, die mit Sonarversuchen in Verbindung gebracht werden.
Sonntag, 22. April 2007 - Heute ist 'Earth Day 2007'
Whalesong unterstützt die Earth Day Initiative mit eigenen Aktionen bereits seit 5 Jahren. In diesem Jahr sind wir sehr stolz darauf, 'unsere' Buckelwalgesänge nach Japan zu bringen! Dan Sythe spricht heute bei einem Event in der Nähe von Tokio und spielt dazu die Gesänge der hawaiianischen Buckelwale ein. Es ist uns ein besonderes Anliegen, die Faszination, die von diesen wunderbaren Meeressäugern ausgeht, nach Japan zu bringen. Ein Land, welches leider immer noch aktiven Walfang betreibt und sich für dessen Legalisierung einsetzt. Gerade hier wollen wir die Menschen durch unsere Live-Übertragung inspirieren: sie sollen der unbestritten großen Zahl an Walfanggegnern in Japan den Rücken stärken und eine aktive Rolle zur Beendigung des sinnlosen Walfangs spielen.
In Deutschland lautet das Earth Day-Jahres-Motto 2007:
"Wir wollen nachhaltig leben - Wir haben keine Zeit zu verlieren"
Earth Day engagiert sich für eine eigenverantwortliche aktive Zukunftsgestaltung
In der Pressemitteilung von Earth Day International heißt es: "Für hektische Betriebsamkeit oder das Festhalten an überkommenen Behauptungen ist jetzt keine Zeit mehr. Die Earth Day Initiative fordert jeden Einzelnen auf, sich heute um seine persönliche Umweltbilanz zu kümmern! Wie sieht mein ökologischer Fußab-druck aus? Das soll sich jeder fragen. Wir träumen von Sonne, Wind und Wasser, dabei sind die Träume reale Welt. Solar-, Wind- oder Wasserkraft gehören in jedes Haus. Wir wollen Mut machen, dass der Ausstieg aus den klimaschädlichen fossilen und ebenso risikoreichen atomaren Energien jetzt gelingt. Fangen wir heute an!"
Freitag, 20. April 2007 - Whalesong Gründer Dan Sythe schreibt aus Japan:
"Das Whalesong Team hat in dieser Saison hart gearbeitet, um die wunderbaren Gesänge der Buckelwale den Hörern aus der ganzen Welt zugänglich zu machen. Es ist uns eine Herzensangelegenheit, diesen Meeressäugern eine Stimme zu verleihen! Die Internetseite wird von Markus Enderle von Deutschland aus betreut, die Finanzen und Rechtsgeschäfte erledigt Gail Nickerson in Kalifornien und glücklicherweise haben wir ein großes Team auf Maui, dass sich um die verschiedenen technischen Aspekte und Herausforderungen unseres Übertragunssystems kümmert.
Menschen aus der ganzen Welt beteiligen sich auf verschiedenste Weise und machen so dieses Projekt möglich. Dies ist ihr aktiver Beitrag zum Erhalt der Ozeane und der Wiederherstellung des ökologischen Gleichgewichtes. Ich schreibe aus Japan: in Okinawa hielt ich einen Vortrag zum Thema 'Earth Environment and Human Consciousness' und am Sonntag spreche ich auf einer Veranstaltung zum 'Earth Day' in der Nähe von Tokio.
Mayumi Mori, Dan Sythe und Haumea Hanakahi bei der Konferenz in Okinawa
Momentan befinde ich mich auf Oshima, einer Insel vor der japanischen Küste, mit Blick auf den Fujiyama. Ich werde von einem weiteren Whalesong Mitglied begleitet: Haumea Hanakahi, Präsidentin der 'New World Solutions Group LLC'. Sehr gerne sind wir der Einladung von Myumi Mori gefolgt, einer großen Unterstützerin von Whalesong. Sie bezeichnet sich selbst als 'co-creator' - eine angemessene Bezeichnung wie wir finden. Jeder Beteiligte an diesem Projekt gestaltet es mit und ohne die Hilfe der vielen Menschen, die jedes Jahr aufs Neue mitwirken, würde sich Whalesong nicht so wunderbar entwickeln. Mit einem herzlichen Dankeschön und lieben Grüßen aus Japan, Dan Sythe"
Stolz präsentiert Dan unsere erste Spende in japanischen Yen
Sonntag, 15. April 2007 - Kent, unser Techniker auf Maui, hat leider schlechte Nachrichten für uns: 'Ich stehe hier vor der Whalesong Übertragungstechnik und es sieht nicht gut aus: es sind offensichtlich mehrere Probleme gleichzeitig. Selbst wenn ich alles überbrücke funktioniert es nicht: der Schaden scheint bei der Technik im Innern der Boje zu liegen. Ich habe den Empfänger komplett ausgetauscht und ein Korrosionsproblem im Kabel festgestellt. Die Antenne scheint ebenfalls etwas abbekommen zu haben. Laut meinen Tests überträgt die Boje, doch es kommt leider kein Ton hier an. Wir werden uns auf Fehlersuche begeben und hoffen, die Boje in dieser Saison noch einmal ins Laufen zu bringen.'
Ostersonntag, 8. April 2007
Whalesong wünscht allen Freunden und Interessierten ein gesegnetes Osterfest!
'E Ola Ka Mana…' oder was in etwa soviel bedeutet wie 'Das Leben im hawaiianischen Geist' ist das Motto der 15. Ausgabe von 'Celebration of the Arts'. Das im Ritz-Carlton Kapalua stattfindende Festival ist eines der bedeutendsten Veranstaltungen im Hinblick auf den Dialog der beiden Kulturen hier auf den Inseln. Wir sind sehr stolz darauf, zum wiederholten Male zu diesem Event eingeladen zu werden. Unser Team auf Maui wird über die Ostertage unsere Organisation vorstellen, die Walgesänge live einspielen und Wissenswertes über Buckelwale weitergeben. Noch immer sind Wale in den Gewässern um Maui zu hören, auch wenn sich bereits viele wieder auf den Weg nach Alaska gemacht haben.
Donnerstag, 29. März 2007 - Kent Noonan, unser Techniker, hat eine beeindruckende Schnorcheltour hinter sich. Als er vorgestern mit einem Freund vor Ukumehame schnorchelte kamen die Wale direkt auf sie zu. Das tolle Ergebnis seht ihr hier...
Dienstag, 27. März 2007 - Dr. Marsha Green vom Ocean Mammal Institute spricht über das heikle Thema des Sonareinsatzes der Navy in hawaiianischen Gewässern. Die Navy hat sich selbst von den Vorgaben und Regularien des so genannten 'Marine Mammal Protection Act' (Meeressäugerschutzabkommen) befreit. Video leider nur in englischer Sprache verfügbar:
Mittwoch, 21. März 2007 - Wir haben ein wunderbares Feedback von Hörern aus Boston, USA bekommen, dass wir mit euch teilen dürfen:
'Liebes Whalesong Team,
mein Sohn Read (4 Jahre alt) und ich haben gestern Abend vor dem Schlafen gehen über Wale gesprochen, und ich versprach ihm (unvorsichtigerweise!), dass wir einige Walgesänge im Internet am nächsten Morgen finden werden. Was ich fand war 'Whalesong', und seit eineinhalb Stunden hören wir nun Walgesänge live. Wir danken euch! Was für ein Wunder! Dieses Projekt ist so unglaublich bewundernswert, dass ich es kaum in Worte fassen kann.
Hier bin ich zu Hause in Boston und höre Walgesänge aus Maui, live.
Das ist Internet 'at its best'.
Herzlichen Dank,
Steve, Whitney & Read'
Samstag, 17. März 2007 - Dan Sythe, Gründer und Direktor von Whalesong, Maui, USA:
'Auf Maui fand heute eine große Kundgebung statt. Viele Menschen brachten ihre Sorge über die aktuellen Aussagen und Entscheidungen der U.S. Navy zum Ausdruck, die ihre leistungsstarke Sonartechnologie in den sensiblen Gewässern unserer wunderschönen hawaiianischen Inseln einsetzen. Die Navy hat vor kurzem die Einhaltung des 'Marine Mammal Protection Act' (Schutzgesetz für Meeressäuger) und des 'Environmental Protection Act' (Umweltschutzgesetz) ausgesetzt.
Whalesong ist eine 'Graswurzelorganisation', die von Menschen gegründet wurde, die die Ozeane lieben und deren Wichtigkeit für unsere Gesundheit und unser aller Wohlergehen - auch für zukünftige Generationen - anerkennt. Selbstverständlich haben heute viele Whalesong Mitglieder vor Ort ihre Sorge bei dieser Kundgebung mitgeteilt, die von Dr. Marsha Green vom Ocean Mammal Institute organisiert wurde. Dr. Green ist eine engagierte Wissen-schaftlerin, die seit vielen Jahren die Auswirkungen von Lärm auf Meeressäuger mithilfe ihrer Forschungserlaubnis der NOAA untersucht.
Die Navy sagt, dass diese Technologien für unsere nationale Sicherheit und den Schutz unseres Militärs unerlässlich sind. Wir von Whalesong sind ebenfalls außerordentlich an unserer nationalen Sicherheit, dem Wohlergehen unserer Bürger und unseren jungen Menschen in Uniform interessiert. Gleichzeitig erkennen wir: ohne gesunde Ozeane kann weder die Gesundheit von uns Amerikanern, noch der aller Menschen auf diesem Planeten garantiert werden. Daher glauben wir, dass eine Balance notwendig ist, um den Schutz der Ozeane sowie Sicherheit und andere Interessen in Einklang zu bringen.
Mit diesem Bericht über die Kundgebung, einem Ausdruck demokratischer Werte, die wir so schätzen, wollen wir weder gegen die Navy noch gegen irgend jemanden eine Position beziehen. Wir berichten über Ereignisse, die mit den Ozeanen zusammenhängen und laden die Navy dazu ein, sich aktiv an der Diskussion zu beteiligen. Gerne veröffentlichen wir ihre Sicht der Dinge, da wir auch weiterhin alle Aspekte dieses wichtigen Themas hier beleuchten werden.'
Montag, 12. März 2007 - Wir 'schulden' euch noch Fotos von der erfolgreichen Ausbringung unserer Boje 'Hokumoanalani' im Januar... bitte schaut hier
Samstag, 10. März 2007 - Kent berichtet von seinem 'Ausflug' heute: 'Ich bin heute zur Boje geschwommen und habe das Hydrofon neu justiert. Es hatte sich um die Ankerleine gewickelt. Die Wellen waren ziemlich hoch und die Boje wurde hin- und hergeworfen. Einen Moment lang lag sie 60° im Wasser, Teile der Solarzellen waren untergetaucht...
Ich habe das Hydrofon ca. 3 Meter tiefer gehängt - es klingt wesentlich besser und wir haben deutlich weniger Oberflächengeräusche. Das 'Kettengeräusch' kam bzw. kommt von den hohen Wellen, die die Ankerkette hin- und her bewegen. Da können wir nicht viel tun, eventuell die Kette beschweren... Die schlagenden Geräusche kommen von der Boje selbst, wenn sie ans Hydrofonkabel schlägt. Sobald der Wind nachlässt, sollte das besser werden. Unser neuer Freund und Freiwilliger Sean ist mit mir rausgeschwommen - vielen Dank: tat gut, sich nicht alleine durch die Wellen ins offene Meer zu wagen...'
Freitag, 9. März 2007 - Wir konnten unsere Soundqualität entscheidend verbessern! Dan installierte einen Equalizer, der die hochfrequenten Störungen beseitigt und Kent ein Fernwartungsprogramm, um Ausfälle des Servers nicht mehr nur vor Ort beheben zu können. Die beiden machen einen tollen Job auf Maui und wir sind sehr dankbar für ihr Engagement!
Montag, 5. März 2007 - Unser Team auf Maui plant die Anschaffung einer Live-Cam: wir wollen unsere Boje auf der Webseite 'sichtbar' machen. Wir hoffen, die notwendigen finanziellen Mittel über Spenden aufbringen zu können - bitte nutzt unsere neue Möglichkeit online zu spenden:
Mittwoch, 28. Februar 2007 - Wir haben neue Fotos im Fotoalbum von unserem Auftritt bei Whale Day in Kihei, Maui
Am gleichen Tag fand Whalequest im Ritz-Carlton in Kapalua statt und wir sind dankbar, dass Jaye und Sher uns bei dieser hochkarätig besetzten Veranstaltung repräsentieren konnten.
Montag, 12. Februar 2007 - Gratulation an unser Whalesong Vorstandsmitglied auf Hawaii - George Kahumoku Jr. - und sein talentiertes Team: zum zweiten Mal hintereinander haben sie einen Grammy in der Kategorie 'Best Hawaiian Music Album' gewonnen. Wir sind sehr stolz eine solch engagierte und erfolgreiche Person in unserem Team zu haben und danken an dieser Stelle für all die guten Dinge, die er für Hawaii tut. Seine Wurzeln liegen in der Landwirtschaft, George ist ein leidenschaftlicher Farmer, der Taro und andere traditionelle hawaiianische Sorten anbaut. Er ist Lehrer an der 'Lahainaluna School' in Lahaina auf Maui. George wird am kommenden Samstag beim 'Whale Day' in Kihei spielen. Whalesong Maui wird ebenfalls mit einem Stand dort vertreten sein und Walgesänge live einspielen. Ein zweites Team wird im Ritz Carlton in Kapalua sein und unser Project bei 'Whale Quest' vertreten. Im hochkarätig besetzten Programm finden sich prominente Walforscher, die mittels Filmen und Unterwasseraufnahmen über ihre Arbeit berichten. Mehr Infos (auf Englisch) findet ihr hier.
Unsere Boje Hokumoanalani muss bis dahin repariert sein: ein Versuch scheiterte gestern an den schlechten Wetterbedingungen.
Donnerstag, 22. Februar 2007 - 22:40 Uhr: Wir sind wieder live auf Sendung!
17:00 Uhr Aufgrund einer technischen Störung können wir momentan nur Aufnahmen aus dem Archiv anbieten... Im Archiv könnt ihr euch zwei Desktopbilder herunterladen, die uns Saskia freundlicherweise zur Verfügung gestellt hat!
Donnerstag, 15. Februar 2007 - Kent, unser Cheftechniker, berichtet von den technischen Herausforderungen, einen excellenten Sound zu liefern: 'Wir haben die Sendefrequenz gewechselt und eine Soundverbesserung erzielt. Es gibt immer noch ein Geräusch im Hintergrund, was allerdings vom Hydrofon selbst aufgefangen wird und somit eventuell nicht eliminiert werden kann. Es gibt noch einige Tricks, die uns schrittweise zu einer besseren Übertragungsqualität führen.
Ein weiterer Faktor, der den Sound in diesem Jahr beeinflusst ist die Tatsache, dass die Wale nicht so nah ans Ufer kommen wie in den vergangenen Jahren. Die Gesänge, die ihr hört stammen aus einer größeren Entfernung (bis zu 10 km). Das wird dadurch bestätigt, dass das 'platschende' Geräusch der Wasseroberfläche deutlich lauter ist als der Gesang der Wale. Wir könnten das Hydrofon tiefer ins Wasser lassen, aber dann würde es sich um die Ankerleine wickeln...'
Mittwoch, 14. Februar 2007 - Wir sind wieder live auf Sendung! Nachdem der Wind gestern wiederholt zu stark war, gelang es Kent heute, das neue Hydrofon anzu- bringen. Es gibt noch einige Dinge, die wir im Laufe der Woche testen, um die Soundqualität zu verbessern. Momentan stört das Signal etwas, aber wir sind wieder...
LIVE AUF SENDUNG!
Sonntag, 11. Februar 2007 - Unser Team auf Maui fuhr am Mittwoch raus, um die Boje vor Ort zu begutachten. Leider keine gute Nachrichten: unser Spezialhydrofon wurde abgerissen: wir wissen nicht, ob es ein Sturmschaden war oder ob ein Boot zu nahe an die Boje fuhr und der Bootspropeller das Kabel erwischt hat. Wie auch immer: das Kabel ist direkt an der Boje durchtrennt.
Mittlerweile haben wir zwei neue Hydrofone im Test - wir hoffen so bald wie möglich wieder rausfahren zu können, um eines davon in unser bestehendes System zu integrieren. Die Soundqualität ist hervorragend: Kent hat eine Probeaufnahme gemacht: hier das Ergebnis in Stereo!
Whalesong wird am kommenden Wochenende an zwei Veranstaltungen auf Maui teilnehmen: 'Whale Quest' im Ritz Carlton in Kapalua und 'Whale Day' in Kihei. Drückt uns bitte die Daumen, dass wir es bis dahin schaffen wieder live auf Sendung zu sein...
Donnerstag, 1. Februar 2007 - Kent, unser Techniker berichtet: 'Wir haben leider einen größeren Sturmschaden an unserem Empfänger feststellen müssen. Heftiger Wind und starker Regen seit nunmehr 4 Tagen. Kabel, Verbinder und die Stromzufuhr müssen repariert werden. Ein Test hat ergeben, dass die Boje überträgt, allerdings ist die Verbindung zum Hydrofon unterbrochen. Wir brauchen ein Boot, um dies wieder in Ordnung zu bringen, was die Wellen momentan leider nicht zulassen - an der 'North Shore' bei Ho'okipa gab es vor kurzem bis zu 6 m hohe Wellen. Wir hoffen auf bessere Bedingungen am Sonntag. Bitte habt Geduld und hört euch unsere Aufnahmen an...'
Dienstag, 30. Januar 2007 - Wir spielen momentan Aufnahmen der vergangenen Saison. Der Receiver ist ausgefallen und per Fernwartung nicht wieder in Gang zu bringen. Dan und Kent werden morgen vor Ort sein - beide sind guter Dinge, dass wir spätestens Donnerstag MEZ wieder live übertragen werden.
Freitag, 26. Januar 2007 - Die 'Maui News' berichten, dass das amerikanische Verteidigungsministerium in dieser Woche die Navy von der Einhaltung des so genannten 'Marine Mammal Protection Act' (MMPA) für die nächsten beiden Jahre entbunden hat. Dieses Schutzgesetz regelt unter anderem den Einsatz von Sonarsystemen, die mit verschiedenen Walstrandungen in Verbindung gebracht werden. Den gesammten Artikel kann man hier nachlesen (in Englisch). Eines der Trainingsgebiete befindet sich vor Hawaii.
Sonarsysteme im tief- und mittelfrequenten Bereich werden zum Aufspüren leiser Schiffe oder U-Boote eingesetzt. Sie können extreme Lautstärken von bis zu 235 db produzieren: mit dem Navy Umrechnungsfaktor entspricht dies dem Pegel, der ca. 7 Meter entfernt von einer startenden Saturn V-Rakete herrscht! Zum Vergleich: Für das menschliche Ohr wird es ab 85 db gefährlich.
Samstag, 20. Januar 2007 - Whalesong Maui wird an den nächsten beiden Tagen an einer hochkarätig besetzten Veranstaltung auf Maui teilnehmen: beim 'Honuaola' Event in der Kamehameha Schule spielen wir die Walgesänge LIVE ein. Dan, Gründer von Whalesong, wird heute Nachmittag einen Vortrag zum Thema verantwortungsvollem Umgang mit Natur und Umwelt halten und morgen an einer Podiumsdiskussion unter Leitung des ehemaligen Senators John Vasconcellos aus Kalifornien teilnehmen. Kent Noonan, unser Chefentwickler, diskutiert bereits heute, unter anderem mit Dr. Marsha Green vom Ocean Mammal Institute.
Freitag, 19. Januar 2007 - Unserem Team rund um Dan gelang es heute Morgen, die Hochfrequenzstörungen zu beheben, die unsere Soundqualität beeinträchtigt hatten. Somit übertragen wir nun 24 Stunden am Tag in einer für uns nie dagewesenen Qualität! Viel Spaß beim Hören!
Sonntag, 14. Januar 2007 - Bereits am vergangenen Donnerstag konnten wir die Boje erfolgreich ausbringen: nun sind auch die Softwareprobleme weitestgehend gelöst und somit sind wir wieder
LIVE AUF SENDUNG!
Es ist eine ganze Menge los - hört selbst, wie die Wale singen! Einige Funkstörungen beschäftigen uns noch, aber wir sind zuversichtlich, dieses Problem in den nächsten Tagen in den Griff zu bekommen.
Freitag, 29. Dezember - Unser 'Rainbow Whale Project' war ein voller Erfolg! Zusammen mit einer Gruppe japanischer Besucher hat unser Team auf Maui eine lebensgroße Buckelwal-Skulptur aus Sand geschaffen. Sie haben dafür mehr als 5 Tonnen Sand bewegt!
Kent Noonan, unser Techniker, berichtet: "Einer der Erfolge dieses Events ist es, dass die Gruppen ('PAF Global Univer-City NPO', 'Global Vision' und die Kinder vom 'Queen Liliokalani Center') nun miteinander kommunizieren werden: die Kinder hier werden Email Freunde in Japan und Alaska haben - ein weiteres Bemühen ist es, ein Bewusstsein für die Tatsache zu schaffen, dass Wale gejagt werden. Unseren japanischen Besuchern war es sehr wichtig deutlich zu machen, dass sie Walfleisch nicht als 'Kulturerbe' ansehen und es auch selbst nicht mögen. Die meisten würden es weder essen, noch mögen. Die Walfangindustrie würde von Regierung und Industrie aus rein finanziellen Gründen unterstützt. Wir hoffen, dass die japanischen Kinder und Jugendlichen lernen, warum Walfang betrieben wird und dass das Angebot von Walprodukten lediglich aus wirtschaftlichen Gründen erfolgt und nichts mit Kultur zu tun hat. Wenn sie diese Erkenntnis ihren Eltern, Freunden und Bekannten weitergeben, können wir - wenn auch langsam - zu einem Bewusstseinswandel in Japan beitragen."
Mehr dazu in unserem Logbuch-Eintrag vom 18. Dezember
Donnerstag, 28. Dezember - Heute ist Kinostart für den beeindruckenden Naturfilm 'Der weiße Planet'. Die französischen Filmemacher Thierry Ragobert und Thierry Piantanida haben in drei Jahren das harte Leben und Überleben von Eisbären, Walen, Robben und vielen anderen Tieren in der Arktis dokumentiert. Einzigartige Bilder zeigen unter anderem auch Buckelwale - sie sind wie alle Tiere in der Nordpolarregion von der Klimaerwärmung bedroht. Anschauen lohnt auf jeden Fall!
Sonntag, 24. Dezember
Wir wünschen euch ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest!
Mögen euch ruhige und besinnliche Tage geschenkt sein, in denen ihr euch ein wenig erholen und die Dinge wieder wichtig werden lassen könnt die es verdienen! Frohes Fest!
Montag, 18. Dezember - In drei Tagen, am 21. Dezember trifft sich unser Team auf Maui mit Mitglieder zweier Gruppen aus Japan am Kamaole Strand in Kihei. 'PAF Global Univer-City NPO' und 'Global Vision' sind gemeinnützige Organisationen in Japan, die beide zum Ziel haben, eine bessere Welt zu schaffen, indem sie sich für den Frieden einsetzen, Geschäftspraktiken und Ausbildungsmöglichkeiten verbessern und im speziellen neue bildungserzieherischen Möglichkeiten für Kinder schaffen. Kazuhiro Kojima ist Vorstand von 'Global Vision' und gleichzeitig Direktor ihrer Schule in Japan. Ken Kimura ist Vorstand ' PAF Global Univer-City NPO' in den USA.
Kazuhiro ist mit Freunden zu Gast auf Maui und wir in Zusammenarbeit mit Whalesong das 'Rainbow Whale Project' veranstalten. Dies ist ein Treffen am Strand von Kihei, um Ideen und Geschichten auszutauschen und um 'nebenbei' eine lebensgroße Buckelwal-Skulptur aus Sand zu schaffen. Eingeladen dazu ist auch Ron Bass und seine Kinder von 'Hands Across The Waters', einer Gruppe, die sich für den Walschutz einsetzt und Kinder und Jugendliche aus Hawaii und Alaska versucht miteinander zu vernetzen. Sie wollen dieses Netzwerk nach Japan ausbauen.
Dienstag, 12. Dezember - Wir haben etliche neue Fotos in unserem Fotoalbum, die die Fortschritte an unserer Boje dokumentieren. Bald ist es soweit - wenn das Wetter in den nächsten Tagen mitspielt werden wir bald LIVE ON AIR sein...
Samstag, 9. Dezember - 'Hokumoanalani' hat einen neuen Anstrich bekommen! Mayumi aus Japan entwarf das Design selbst und setzte es in ehrenamtlicher Arbeit um. Das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen:
Sonntag, 26. November - Die 'UnderwaterTimes' berichtet über eine sehr interessante neue Studie über die Kommunikation der Buckelwale. Wissenschaftler der Universität von Queensland in Australien fanden heraus, dass Buckelwale in der Lage sind 622 verschiedene, so genannte 'social sounds' zu produzieren. Damit ist bewiesen, dass die Kommunikation der Wale weitaus komplexer ist als man bisher annahm. Das Team um Rebecca Dunlop will nicht von einem Vergleich zur menschlichen Sprache reden, aber es ist zumindest mit einem einfachen Vokabular vergleichbar. Die Studie wird unter anderem auch auf einem Treffen der 'Acoustical Society of Japan' in Hawaii vorgestellt. Den gesamten Artikel - allerdings in Englisch - kann man hier nachlesen.
Samstag, 25. November - Kent, unser Techniker auf Maui, berichtet uns von seinen Fortschritten: 'Hydrofon und Übertragungssystem haben den letzten Härtetest überstanden - es funktioniert alles. Wir warten nur noch auf ein Bauteil für das Batterie-Ladegerät, das von den Solarpanels gespeist wird. Diese neue Variante wird die Störgeräusche nochmals minimieren und zudem sicherer sein. Es wird zwar eine heikle Aufgabe es den gegebenen Platzverhältnissen anzupassen, doch ich bin sehr optimistisch. Anfang bis Mitte Dezember sollten wir wieder live auf Sendung sein.'
Freitag, 3. November - Die offizielle Buckelwalsaison beginnt am 15. Dezember und bei Whalesong laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren. Wir wollen so bald wie möglich auf Sendung gehen!
Dafür brauchen wir Eure Hilfe! Wieder stehen wir vor großen Herausforderungen: unsere Boje "Hokumoanalani" (Star of the Heavenly Ocean) muss überholt werden und gleichzeitig müssen wir uns nach einem neuen Ankerplatz für die Boje auf Maui umschauen. Unser Team vor Ort hat einige Angebote bekommen und prüft nun die jeweilige Machbarkeit.
Den notwendigen Finanzbedarf wollen wir mit einer Spendenaktion zusammen bekommen: Die ersten 15 Spender, die 15 € oder mehr überweisen, erhalten einen wunderschönen Hochglanzkalender für 2007 mit tollen Motiven von Maui als Dankeschön!
Unsere Kontodaten lauten wie folgt:
Whalesong e.V.
Umweltbank Nürnberg
BLZ: 760 350 00
Konto: 606 006
Selbstverständlich ist Whalesong e.V. eine gemeinnützige Organisation und somit in der Lage Zuwendungsbescheinigungen ausstellen zu können, die Ihr steuerlich geltend machen könnt. Also vergesst bitte nicht, Eure Adresse anzugeben - die ersten 15 Spender erhalten mit der Zuwendungsbescheinigung den Kalender.
Die Ozeane sind unser größter Lebensraum und auch wenn die nächste Küste von unserem Büro hier in Deutschland mehrere hundert Kilometer entfernt ist, sind wir fest davon überzeugt, dass die Erhaltung dieses Lebensraumes extrem wichtig ist - für uns und für alle zukünftigen Generationen - bitte helft uns dabei!
Donnerstag, 2. November 2006 - Das Greenpeace Schiff MV Esperanza ist zur Zeit in den Gewässern vor Hawaii unterwegs um eine gigantische Meeresverschmutzung zu dokumentieren: zwischen Hawaii und der Westküste der Vereinigten Staaten treibt ein Müllteppich in der Größe Zentraleuropas! Dort befindet sich ein riesiger Meeresstrudel, der eine so genannte Ringströmung erzeugt, in der früher oder später jedes in den Nordpazifik geworfene Kunststoffteil landet, wie japanische Wissenschaftler berechnet haben. Die US-amerikanische Luftfahrtbehörde teilte mit, dass der Müll bis zu 16 Jahre in diesem Strudel bleibt.
Hier findet ihr eine hochinteressante grafische Animation, bei der ihr erkennen könnt, dass 'unsere' Buckelwale auf ihrer Wanderroute direkt von diesem Problem betroffen sind.
Montag, 16. Oktober 2006 - Die Inselgruppe Hawaii wurde von zwei schweren Erdbeben erschüttert: das Epizentrum lag nur 19 km vor Kailua auf der Big Island. Die Beben mit den Stärken 6,3 und 5,8 richteten dort die größten Sachschäden an - laut ersten Angaben kamen keine Menschen zu Schaden. Im Whalesong Büro auf Maui waren beide Beben deutlich zu spüren - außer einigen Büchern, die aus den Regalen fielen, gab es allerdings keine Schäden. Der Strom fiel für einige Zeit aus, der Flug-hafen in Kahului wurde geschlossen und zeitweise gab es nur einen Radiosender, der sein Programm ausstrahlen konnte. Das letzte Erdbeben mit einer Stärke von über 6 gab es vor 20 Jahren.
Freitag, 12. Oktober 2006 - Der erste Buckelwal der neuen Walsaison wurde am Mittwoch gesichtet. Der jugendliche Wal wurde ca. 3 km vor Kaanapali gesehen als er mit seiner Fluke auf das Wasser schlug.
Buckelwale wandern jedes Jahr von Alaska in die wärmeren Gewässer vor Hawaii, um dort ihre Jungen zur Welt zu bringen und um sich dort fortzupfanzen. Die Buckelwale sind eine Erfolgsstory: von gerade einmal 1.200 Tieren in den 1960er Jahren ist die Zahl mittlerweile auf über 10.000 Wale angewachsen.
Leider ist diese Erfolgsstory zunehmend bedroht: fortwährender Walfang, zunehmende Lärmbelastung in den Ozeanen, globale Erwärmung sind nur einige Gefahren für diese wundervollen Geschöpfe - unsere Arbeit ist somit noch lange nicht beendet: wir bereiten unsere 7. Saison vor, in der wir Walgesänge LIVE in die Welt übertragen. Dazu können wir jede Unterstützung gebrauchen - bitte schaut nach, wie ihr uns helfen könnt.
Samstag, 5. August 2006 - Die Boje wurde mit der Hilfe von Freiwilligen an Land gebracht. Korallen- und Algenbewuchs zwingen uns zu jährlichen Reinigungs- und Wartungsarbeiten. Wir hoffen sehr, dass kein Wasser in die Elektronik eingedrungen ist. Dies hat uns im letzten Jahr große Probleme bereitet und hohe Kosten verursacht. Wir planen, die Boje mit dem Eintreffen der ersten Wale wieder auszubringen.
Freitag, 14. Juli 2006 - Seit Ende Juni findet rund um Hawaii ein riesiges Manöver statt - acht verschiedene Staaten unter der Federführung der US-Marine proben den Ernstfall. Dabei werden auch hochintensive, mittelfrequente Sonarsysteme eingesetzt, die schon seit langem unter Verdacht stehen, schwerwiegende Schäden bei Meeres-säugern anzurichten.
Ein Gericht in Los Angeles hatte den uneingeschränkten Gebrauch dieser Systeme nun unterbunden. Amerikanische Naturschützer einigten sich daraufhin mit dem Militär auf verschiedene Auflagen: einen 46 km großen Mindestabstand zum erst kürzlich errichteten Meeresschutzgebiet, Einsatz von Beobachtern, die vor und während des Einsatzes von Sonar vom Schiff und aus der Luft nach Meeressäugern Ausschau halten.
Die Navy hat Pläne, in 75% der Weltmeere Sonar einzusetzen - Schallwellen von 250-500 Hertz bei bis zu 215 db wären dabei über hunderte von Kilometer unter Wasser zu hören. Bereits jetzt schon existieren erdrückende Zusammenhänge mit Walstrandungen beim Einsatz von Sonar. Mehr zu diesem Thema könnt ihr hier lesen.
Montag, 10. Juli 2006 - Die NRDC (Natural Resources Defense Council), eine der einfluss- reichsten Umweltorganisationen der Vereinigten Staaten, hat ein sehr eindrückliches Video zu den Folgen des zunehmenden Unterwasserlärms veröffentlicht. Das leider nur in englischer Sprache verfügbare Video 'Lethal Sounds' wird von Pierce Brosnan kommentiert. Anschauen lohnt sich auf jeden Fall!