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Saison 2003 Donnerstag, 7. August 2003 - Whalesong Deutschland geht in die Sommerpause! Wir werden bis Ende Oktober mit den Vorbereitungen für die nächste Saison beschäftigt sein und unsere Anstrengungen voll darauf konzentrieren. Selbstverständlich sind wir bis dahin per email erreichbar - ihr wollt eine Info bekommen wann die Wale wieder live zu hören sind? Dann tragt euch bitte in unsere email-Liste ein.
Dienstag, 1. Juli 2003 - Unser Shop mit exklusiven Whalesong T-Shirts und einer CD mit Buckelwalgesängen vor Maui, Hawaii ist online - ab sofort könnt ihr gegen eine Spende diese Artikel von uns bekommen. Es würde uns sehr freuen, wenn ihr unser Projekt auf diese Weise unterstützen würdet! Wer am 18. Juni keine Möglichkeit hatte SWR1 zu hören, oder diesen Sender gar nicht empfangen kann - in der Rubrik Presse könnt ihr das Interview downloaden. Mittwoch, 18. Juni 2003 - Wer mehr über die Entstehung von Whalesong in Deutschland erfahren möchte sollte heute Abend Radio hören: auf SWR 1 läuft von 20.05 bis 22.00 Uhr eine Sendung mit dem Thema Wale. Im Rahmen dieser Sendung gibt es einen Beitrag über Whalesong!Dienstag, 17. Juni 2003 - Die technischen Probleme sind gelöst - ab sofort kann man wieder die Gesänge einer Vollmondnacht auf Maui hören. Sonntag, 15. Juni 2003 - 'Walgesang & Lärmangriff' war eine gelungene Veranstaltung: Eine Zusammenfassung sowie Hinter- grundinformationen zu einigen Vorträgen findet ihr hier. Die WDCS ist in der kommenden Woche mit einem lebensgroßen Blauwalmodell in Berlin unterwegs - schaut einfach mal vorbei. Donnerstag, 12. Juni 2003 - Leider haben wir seit einigen Tagen Probleme mit der Übertragung aus Maui. Dan und Rich arbeiten daran und wir hoffen es rechtzeitig zum Event 'Walgesang & Lärm- angriff' beheben zu können. Falls es nicht klappen sollte, hoffen wir auf euer Verständnis - schaut doch dann bitte einfach später noch einmal bei uns vorbei. Am 14. Juni ist das Tempodrom in Berlin ab 18.00 Uhr geöffnet. Wir werden am Stand der ASMS vertreten sein: vielleicht ist der ein oder andere ja gerade in der Ecke unterwegs... T-Shirts, CDs und Aufkleber sind am Stand bei uns erhältlich. Mittwoch, 4. Juni 2003 - Ein herzliches 'Dankeschön' an die Redaktion des Badischen Tagblatt - dort wurde Whalesong in der gestrigen Ausgabe vorgestellt. Der Bericht wird in Kürze in der Rubrik 'Whalesong in der Presse' online sein. Die Vorbereitungen für die Veranstaltung 'Walgesang & Lärmangriff' am 14. Juni in Berlin laufen auf Hochtouren. Im Anschluss daran werden wir verschiedene Produkte über unsere Webseite anbieten können - schaut also immer mal wieder vorbei :-) Donnerstag, 15. Mai 2003 - Wer Whalesong einmal persönlich kennenlernen möchte, hat am 14. Juni in Berlin die Möglichkeit dazu. Im Vorfeld zur Jahrestagung der Internationalen Walfangkommission (IWC) findet die Veranstaltung 'Walgesang & Lärmangriff' im Tempodrom in Berlin statt. Weitere Informationen zu dieser interessanten Veranstaltung findet ihr auf der Webseite der ASMS in der Schweiz. ASMS, Ocean Mammal Institute und Whalesong werden sich auf dieser Veranstaltung mit einem Gemeinschaftsstand präsentieren. Wir freuen uns über jede/n, der bei uns vorbeischaut. 'Aloha to the whales' - dies ist nur eine Veranstaltung, die heute auf Hawaii stattfinden wird. Die Walsaison, die am 1. Dezember begann, endet heute - in dieser Zeit sind verschiedene Wasser- sportaktivitäten verboten, um die Riesen nicht zu stören. Leider werden die Wale nicht überall so geschützt - Infos über Gefahren für alle Meeressäuger findet ihr in der Rubrik 'Buckelwale'. Sonntag, 11. Mai 2003 - Die Walsaison auf Hawaii endet offiziell am 15. Mai - wir haben jedoch unser Hydrofon bereits aus dem Wasser genommen, da nur noch ganz vereinzelt Wale zu hören waren. Was ihr jetzt hört, sind Aufnahmen dieser Saison. Momentan arbeiten wir an einem Rückblick auf diese, für uns aufregende Saison: all diejenigen, die sich bereits auf unserer Email-Liste eingetragen haben, bekommen diesen Rückblick automatisch - wer sich noch nicht eingetragen hat: jetzt ist der Zeitpunkt genau richtig :-) Die Rubrik 'Buckelwale' haben wir überarbeitet - eine Vielzahl neuer Fragen sind mit dabei und wer noch Ideen für weitere Fragen hat ist herzlich eingeladen uns diese zu nennen. Montag, 28. April 2003 - Leider haben wir etwas größere technische Probleme seit einigen Tagen - wir hoffen sehr, dass im Laufe dieser Woche wieder lösen zu können. Die Veranstaltung im Ritz Carlton Hotel lief sehr gut - wir hatten neue Flyer, auf denen wir Whalesong vorstellten und die Unterstützung von Dr. Marsha Green, Gründerin des Ocean Mammal Institute, auf unserem Stand. Donnerstag, 17. April 2003 - Whalesong wird an diesem Oster- wochenende an der 'Celebration of the Arts' im Ritz Carlton Hotel in Kapalua, Maui teilnehmen. Infos: www.celebrationofthearts.org Dan schreibt: 'Es ist unsere Lieblingsveranstaltung des Jahres, da hier der Schwerpunkt auf hawaiianischen Kultur und Kunst liegt. Der Eintritt ist frei und jeder kann kommen - wer also in der Nähe ist... :-)' Ihr hört gerade einige unsere Aufnahmen während sich die Saison dem Ende zuneigt. Sobald die Boje wieder im Wasser ist werden wir wieder live senden, doch die Wale sind schon unterwegs und ihre Gesänge sind immer seltener zu hören. Wir wünschen allen ein gesegnetes Osterfest! Freitag, 11. April 2003 - Wir spielen 'Na Mele o Kohola' - 'die Lieder der hawaiianischen Buckelwale', die wir in diesem Jahr aufgenommen haben.... während wir uns um technische Details des Systems kümmern. Die Anzahl der Wale dünnt aus, da sich die meisten bereits auf den Weg nach Alaska machen, wo sie wieder Nahrung finden, um die 'neuen' Babywale zu hegen und zu pflegen... Dienstag, 8. April 2003 - Das System läuft stabil und die Geräusche, die ihr hört, sind seit Montag unserer Zeit wieder in 'real time', während letztes Wochenende Aufnahmen dieser Saison liefen, da wir nochmals Änderungen am System vorgenommen haben. Es war eine großartige Saison und wir sind dankbar für die emails und andere Formen der Ermutigung, die wir von euch allen 'da draußen' bekommen haben. Die Wale verlassen zunehmend das Gebiet im Süden von Maui, in dem sich unser Hydrofon befindet. Große Schulen sind in Richtung Norden aufgebrochen. Die Walforscher-Gemeinde ist teilweise ebenfalls in Aufbruchstimmung und wir sehen, wie unsere Freunde, die sich mit der Wissenschaft der Wale beschäftigen, große Boxen tragen, gefüllt mit Daten, gesammelt in einer weiteren geschäftigen Saison. Uns fiel erst vor kurzem eine interessante 'Tatsache' auf - die Wale tendieren dazu, in dem Moment zu atmen, in dem sie auftauchen. Wenn ihr noch nie einen Wal atmen gehört habt, habt ihr etwas verpasst. Manchmal ist es mit der Energie eines Donnerschlages vergleichbar, wenn der Blas mit einer Geschwindig- keit von 400 bis 480 km/h ausgestoßen wird, wie das 'Marine Sanctuary' berichtet. Ihre Lungen haben die Größe eines VW Golfs. Dan schreibt: 'Mahalo nui an Markus und Silke, die auch in diesem Jahr zum Helfen aus Deutschland kamen! Wir vermissen euch hier auf Maui! Die beiden verließen uns mit einem Spruch, der uns sehr gefällt: 'Man schützt nur was man kennt.' Wir hoffen, dass das Hören dieser Geräusche des Ozeans Menschen inspiriert, sich für den Schutz und die Erhaltung, sowie für die Kultur der Ozeane einzusetzen. Malama i ke kai.' Mittwoch, 26. März 2003 - Die Batterien müssen wieder ausgetauscht werden, was wir für morgen früh geplant haben. Die Boje muss dazu an Land geholt werden, um die 6 wiederaufladbaren Batterien austauschen zu können. Nachdem die Boje wieder wasserdicht verschraubt ist, wird sie wieder ins Wasser gelassen - bis wir wieder live senden, spielen wir eine Aufnahme von Kent, die er vor Kalami Beach gemacht hat. Der 'Sänger' wurde von Mutter und Kalb begleitet. Montag, 24. März 2003 - Die Walsaison dauert zwar von Dezember bis Mai - einzelne Wale wurden hier auch schon im Oktober und im Juni gesichtet - doch einige Wale ziehen bereits wieder gen Norden. Sie halten sich nicht die ganze Saison über hier auf, sondern bleiben nur ca. 2-3 Monate in den warmen Gewässern um Hawaii, bevor sie sich wieder auf die lange Reise nach Alaska machen. Jim Darling, ein Walforscher, spricht sogar von nur zwei Wochen, die einzelne Wale hier verbringen. Wir waren heute wirklich gesegnet, als wir auf der Whalewatching-Tour eine sehr aktive Schule von 6-8 Walen beobachten konnten. Sie stritten sich offensichtlich, um die beste Position in der Nähe des einen Weibchens in der Gruppe zu erlangen. Es ist immer wieder ein unbeschreibliches Erlebnis, wenn sich ein ausgewachsener Buckelwal mit vielleicht 30 Tonnen aus dem Wasser schraubt und mit lautem Getöse auf das Meer klatscht - und das nicht nur einmal... Morgen findet auf Maui ein so genannter '45 tons talk' statt und wir hoffen auf weitere neue Informationen, die dann in der Rubrik 'Buckelwale' auftauchen werden. Die neuen Daten werden allerdings wohl erst im April zugänglich sein. Bitte habt noch ein wenig Geduld. Donnerstag, 20. März 2003 - Es waren etliche Wale in der Nähe unseres Hydrofons: in der letzten Nacht hatten wir einige sehr interessante Töne um Mitternacht. Dr. Marsha Green sprach gestern Abend auf einer Konferenz, die von der Gesellschaft des Buckelwal- Schutzgebietes gesponsert wurde. Sie zeigte faszinierende Unterwasservideos und gab etliche Informationen über verschiedene Kommunikationslaute. Es scheint, als ob wir verschiedene Arten von Verständigungslauten hören. Es sind einmal diese langen Gesänge mit einer weiten Bandbreite von Tönen in verschiedenen Frequenzen, von sehr tief bis sehr hoch, die ausschließlich die Männchen von sich geben. Ebenso kommunizieren auch Mütter und deren Kälber häufig, wenn sie sich miteinander beschäftigen und zusammen unterwegs sind. Wale sind oft in Gruppen miteinander unterwegs und auch hier gibt es Kommunikation innerhalb der Gruppen, auch wenn diese nicht ausschließlich aus Männchen bestehen. Dr. Green hat die Auswirkungen von menschlich produzierten Geräuschen auf Cetaceen untersucht. Dabei stellte sie fest, dass Buckelwale ihre Richtung ändern und länger in tieferen Wasser bleiben, wenn Boote lauter als 120dB sind. Unterwasserexplosionen, Sonar und andere wissenschaftliche Forschungen produzieren manchmal Geräusche oder Lärm in einer weitaus höheren Lautstärke. Dr. Green ist sehr besorgt über das neue LFA (Low Frequency Active) Sonar, dass in einer Lautstärke bis zu 240 db betrieben werden kann. Sonar wurde in vergangenen Jahren mit Strandungen von Walen und deren verenden in verschiedenen Teilen der Welt in Verbindung gebracht. In einer Zeit, in der erhöhte nationale Sicherheit in den Vereinigten Staaten eine große Rolle spielt, ist der Umgang mit diesem Thema nicht einfach. In der Fortführung der Diskussion zu diesem Thema sollte man überlegen, was man unter dem Begriff 'Nationale Sicherheit' versteht, zum Beispiel könnte es Sicherheit vor Schäden von außerhalb beinhalten... doch ebenso anerkennen, dass wir von den Ozeanen abhängig sind - in Sachen Nahrung, Gesundheit und Erholung. Ozeane, die nicht 'gesund' sind, sind im weitesten Sinne nicht mit dem Ziel 'Nationale Sicherheit' im Einklang. Demokratie beinhaltet eine öffentliche und offene Debatte über schwierige Themen wie dieses. Bleibt zu hoffen, dass seriöse Wissenschaft und Lärmschutz unter Wasser in dieser Debatte Berücksichtigung finden. Mittwoch, 19. März 2003 - Wir freuen uns sehr, dass wir bei Radio 32, nach eigenen Angaben 'die Nr. 1 im Schweizer Mittelland', Surftipp der Woche waren. Ein 'Grüzi' in die Schweiz und herzlich willkommen bei Whalesong! Vielleicht vermisst ihr die Rubrik 'Bootfotos' - 'Die Whalesong', das Boot, an dem das erste Hydrofon ins Wasser gelassen wurde, ist in dieser Woche verkauft worden. Seit geraumer Zeit nutzen wir eine fest verankerte Boje und so wurde das Boot nicht mehr benötigt. Montag, 17. März 2003 - Das Hydrofon arbeitet wieder einwandfrei und rechtzeitig dazu singen die Wale. Es ist beinahe Vollmond und das wird wahrscheinlich interessant werden... Dan berichtet: 'Markus und Silke sind aus Deutschland gekommen, sie betreiben die deutsche Whalesong Website. Markus half am Sonntag Abend beim Batteriewechsel (Montag, ca. 5 Uhr MEZ)... immer ein Abenteuer. Kent und er haben die Mission erfüllt, wenn auch nach Einbruch der Dunkelheit, und glitten auf einer Welle im Mondschein an der Strand zurück. Wir hatten Freude an allen Einheimischen und 'malihini', Besucher der Insel, beim Ocean Art Festival an diesem Wochenende. Markus und Silke berichten von mehr als hundert Leuten, mit denen sie am Sonntag unter dem Banyan-Baum am unserem Stand Kontakt hatten. Wir freuen uns wirklich sehr sie hier zu haben. (Markus: uns gefällt es übrigens ausgezeichnet hier!) Sie sind wundervolle Freunde und eine große Hilfe für unser Projekt.' Auf dem Rückweg von Lahaina mussten wir einen kurzen Stopp einlegen und rechts ranfahren: zwei ausgewachsene Buckelwale waren mit einem Kalb nahe am Ufer unterwegs, wobei das kleine Kalb ununterbrochen aus dem Wasser sprang - bestimmt 10 bis 15 Mal, nachdem einer der Begleiter es dem Kleinen vorgemacht hatte. Freitag, 14. März 2003 - Die Boje muss leider gewartet werden; deshalb spielen wir eine Aufnahme, die Kent Noonan am 27. Februar diesen Jahres vor Kalama Park aufgenommen hat. Dieser männliche Sänger wurde von einer Mutter mit ihrem Kalb begleitet. Kent nennt die Aufnahme 'Kalama Lullaby'. Whalesong wird in den nächsten beiden Tagen auf dem 'Ocean Art Festival' in Lahaina mit einem Stand vertreten sein, welches unter dem riesigen, 1873 gepflanzten Banyan-Baum stattfinden wird. Silke und Markus haben heute vom Strand aus eine Mutter mit ihrem Kleinen beobachtet: die Walmutter sprang fünfmal hintereinander aus dem Wasser, einmal simultan mit ihrem Kleinen. Man konnte sogar das Platschen der Wale am Strand hören! Donnerstag, 13. März 2003 - Das Wallied hat sich innerhalb der letzten 6 oder 7 Tage geändert. Sie haben einen dröhnenden Ton hinzugefügt, der wie ein Digeridoo der Aboriginies klingt. Da sich die Lieder in jeder Saison ändern, ist dies nichts ungewöhnliches. Ungewöhnlich ist allerdings die Tatsache, dass ein Buckelwal-Baby seine Mutter verloren hat, was mit der Zunahme von hochfrequenten Geräuschen im Meer zusammenhängen kann. Sie können ohne ihre Mütter nicht überleben und andere stillende Mütter können nicht genug Milch für zwei Kälber produzieren und dann noch den weiten Weg nach Alaska bewältigen, wo die Gewässer nährstoffreich sind, wie uns verschiedene Walforscher berichteten. Wahrscheinlich wird das Baby nur einige Tage überleben können. Die Wahrscheinlichkeit die Mutter in der Weite des Meeres zu finden ist leider sehr gering. Mittwoch, 12. März 2003 - Es befinden sich einige Wale im Umkreis von wenigen Kilometern von unserem Hydrofon entfernt. Mütter und Babys bevorzugen diese Gegend, da sich das Hydrofon und auch das Whalesong Labor, von dem aus man die Boje mit dem Hydrofon sehen kann, sich in der windgeschützten Straße zwischen den Inseln Maui und Kaho'olawe befindet. Es ist wie eine Art Kindergarten, wie uns Rachel Cartwright erzählte, eine Walforscherin, die das Keiki Kohola Projekt leitet. Die männlichen Sänger sind heute Abend leider in einiger Entfernung, im Gegensatz zu heute Vormittag. Dienstag, 11. März 2003 - Eine Gruppe Kohola, der hawaiianische Buckelwal, springt und bläst in etwa 3 Kilometern Entfernung von der Küste am heutigen Abend. Wir haben jede Menge Hörer aus allen Teilen der Welt, die sich an den Walgesängen erfreuen. Wir werden eine japanische Version der Seite in Kürze anbieten können! Momentan laufen auch Gespräche, um für die nächste Walsaison eine französische Version zu haben. Freitag, 7. März 2003 - Das Hydrofon ist mit neuen Batterien wieder live auf Sendung. Wir haben wiederum einige Veränderungen an den Einstellungen des System vorgenommen, was die Leistung verbessert hat. Wir tun unser Bestes, um das System während der Vollmondphase am Laufen zu halten. Die Vollmondphase im März vergangenen Jahres war durchaus bemerkenswert. Donnerstag, 6. März 2003 - Leider haben wir heute technische Probleme - deshalb hört ihr eine Aufnahme, die Kent kürzlich vor Papawai Point gemacht hat. Siehe dazu auch unseren Logbuch- Eintrag vom Mittwoch, 5. Februar 2003. Sonntag, 2. März 2003 - In 'unserer' Nacht von Samstag auf Sonntag war das System für einige Stunden abgeschaltet. Dan und Kent haben einige Einstellungen am System vorgenommen, die zu bemerkenswerten Verbesserungen im Bezug auf die Reduzierung der Nebengeräusche geführt haben: es sollte jetzt also besser klingen. Laut hawaiianischem Mondkalender befinden wir uns in der Mauli Mondphase. Dan schreibt: 'Die Wale singen, der Himmel auf Maui ist klar und das Meer ist einfach wunderschön heute Nachmittag' (und bei uns regnet es...). 'Wir freuen uns sehr, bedeutende Verbesserungen an unserem Hydrofonsystem berichten zu können. Vielen Dank an Kent Noonan für seine unschätzbare Hilfe bei der Inbetriebhaltung und Verbesserung des Systems. Wir hören eindrückliche Wallaute heute Mittag. Offensichtlich sind momentan jede Menge Buckelwale da draußen.' Samstag, 1. März 2003 - Erst gestern Abend bemerkt: in der vergangenen Woche waren wir bei dem Onlinedienst von Bayern 3 die 'Webseite der Woche' - den Bericht dazu könnt ihr bei 'Whalesong in der Presse' nachlesen. Tausend Dank für die Unterstützung nach Bayern!!! Freitag, 28. Februar 2003 - Die Wale singen auch am heutigen Vormittag wieder in der Nähe. Während des Tages auf Hawaii waren sie allerdings etwas ruhiger, dafür gab es umso mehr Aktivität an der Wasseroberfläche. Besucher der Insel Maui schauen begeistert den Walen zu, wie sie springen, planschen, prusten, Fluken und Brustflossen aufs Wasser schlagen. Wir hatten einige Probleme heute, den Server am Laufen zu halten, wenn also der ein oder andere Schwierigkeiten beim Hören hatte, hoffen wir, dass ihr es einfach noch einmal versucht. Wir geben unser Bestes, rund um die Uhr senden zu können. In der Nacht, während auf Hawaii die Sonne schien, wurden Batterien gewechselt und einige technische Einstellungen am System vorgenommen. Währenddessen waren die Wale in unserer Nähe sehr aktiv. Donnerstag, 27. Februar 2003 - Momentan, 18:00 Uhr, haben wir leider keine Verbindung nach Maui - so bald der Tag auf Hawaii beginnt, wird sich das Whalesong-Team vor Ort um das Problem kümmern. Dan Sythe berichtet: 'Die heutige Nacht (Vormittag MESZ) war die Interessanteste dieser Saison, mit vielen Walen, von denen einige recht nahe an unserem Hydrofon gesungen haben. Der Hawaiianische Mondkalender spricht von der Kaloakulua Phase. Diese Mondphase steht - wie mir berichtet wurde - in Verbindung mit Kanaloa, dem antiken hawaiianischen Gott des tiefen Ozeans. Wenigstens ein paar der Hawaiianer, die wir getroffen haben, bringen den Kohola, den hawaiianischen Buckelwal, mit Kanaloa, in Verbindung. Ich weiß nicht, ob dies all die Gesänge erklärt, aber es ist eine Tatsache, dass sie einige interessante Töne heute von sich geben.... und das recht laut. Wir hoffen es gefällt euch.' Dienstag, 25. Februar 2003 - Die Wale sind in unsere Nachbarschaft gezogen: eine Gruppe wurde in der Nähe der Küste gesichtet, ein Kalb sprang inmitten der Gruppe. Sie singen weiterhin und wir arbeiten weiter an technischen Verbesserungen. Die Saison ist noch jung und wir erwarten schließlich, dass einer der Sänger 'ans Mikro tritt' und einige dramatische Laute von sich gibt, wie das in den letzten beiden Saisons der Fall war. Bleibt dran, es kann jederzeit passieren. Ein Dankeschön an die Marijke, sie findet unsere Seite 'einfach superaffenmegaspitzengeil' Donnerstag, 20. Februar 2003 - Die Wale singen in geraumer Entfernung und waren leider nicht in der Nähe unseres Hydrofons in den letzten Tagen - das kann sich aber jeden Moment ändern. Wir hatten kürzlich mit Flip Nicklin gesprochen, einem Forscher und Unterwasserfotografen. Flip hat sehr viel Unterwasseraufnahmen für die National Geographic gemacht. Er hat die Gesänge der Wale studiert, sowie deren Verhalten in Bezug auf die Lieder. Er sagte uns, er glaubt es könnte ein territoriales Verhalten in Bezug auf das Singen geben - doch er bemerkte ebenso Anomalien zu dieser Theorie. Er berichtete zum Beispiel, dass sich Walbullen manchmal herausfordern - nur wegen einer bestimmten Stelle zum Singen. Manchmal kommt ein Walbulle und ersetzt einen singenden Wal an der selben Stelle... wie ein Staffelteam. Manchmal kommt ein Walbulle zu einem anderen singenden Walbullen hinzu, und dann verlassen sie die Stelle gemeinsam. Sonntag, 16. Februar 2003 - Die Wale singen sehr aktiv unter dem Vollmond auf Maui. Leider ist die Batterie im Laufe des Vormittags zusammengebrochen. Wir übertragen die Aufnahme, die Kent kürzlich vor Papawai Point gemacht hat, bis wir neue Batterien einbringen können. Während des Wal Festivals gestern auf Maui waren etliche Menschen am Stand von Whalesong und haben das Projekt unterstützt! Freitag, 14. Februar 2003 - Ja, zur Zeit hört man Geräusche des Regens, der auf die Wasseroberfläche fällt. Die Wale geben heute Abend verträumte Töne aus der Ferne zum Besten. Sie waren heute Vormittag recht aktiv. Donnerstag, 13. Februar 2003 - Vielen Dank allen Hörern, die uns mit Spenden bedacht haben - wir können dadurch einen neuen Servicegrad bei unserem Internetanbieter, Live365, erreichen. Es wird in Zukunft keine Werbung mehr vor der Liveübertragung geben. Nochmals danke an alle, die geholfen haben, diese Verbesserung zu ermöglichen. Es kann zu einer vorübergehenden Unterbrechung während der Umstellung heute kommen, doch wir arbeiten hart, um es so schnell und sanft wie möglich zu machen. Ebenso ein großes Dankeschön geht an Rich Shipley von Island Virtual Tours, der sich um den Webauftritt auf Hawaii kümmert und der so viel Zeit in 'The Whalesong Project' investiert. Wir werden am Samstag auf dem jährlichen Waltag auf Maui im Kalama Park in Kihei vertreten sein. Also, wer zufällig da in der Gegend ist - vorbeischauen :-) Mittwoch, 12. Februar 2003 - Die Wale sind ein wenig ruhiger: sie sind lediglich aus der Ferne zu hören. Es gab einige ungewöhnlich laute Explosionen auf der Insel Kaho'olawe letzten Freitag, auf der Munition gesprengt wurde. Wer mehr über das Kaho'olawe Restaurations-Projekt erfahren möchte: www.kahoolawe.org. Sheri, unsere 'weltbekannte' Bedienung in Five Palms und Mitarbeiterin von Whalesong, berichtet uns von folgender Beobachtung letzten Freitag: 'Es gab heute auf Kaho'olawe etliche Detonationen von Munition. Ich kann mich nicht erinnern, in den letzten drei Monaten so viele Explosionen gehört (oder gefühlt!) zu haben wie heute. Das lustige daran ist, dass die Wale auf einem 'Sprungmarathon' zu sein scheinen. Wir konnten nicht aufschauen, ohne einen von ihnen breachen (springen) zu sehen. Sie waren alle vor der Küste von Kaho'olawe und nahezu permanent über dem Wasser. Ich frage mich, ob die Explosionen das Verhalten der Wale beeinflussen. Ich bin mehr als 10 Kilometer entfernt, hörte die Explosionen, spürte die Druckwellen und beobachtete wie unsere Stühle vibrierten. Ich könnte mir vorstellen, dass sie es mindestens genau so fühlen, wenn nicht noch mehr. Die Wale waren definitiv den ganzen Tag über anders. Liebe Grüße, Sheri. Vielen Dank für Deinen Bericht, Sheri. Sie sieht wahrscheinlich mehr Wale an einem Tag, wie manch andere Menschen in ihrem ganzen Leben. Wir haben beobachtet, dass die Wale nach den Detonationen für ungefähr 24 Stunden aufgehört haben zu singen und das sie seither ruhiger sind. Wir hatten allerdings auch einige ruhige Tage um die gleiche Zeit im letzten Jahr und haben noch nicht genügend Daten, die zu diesem Zeitpunkt aussagekräftig sind. Donnerstag, 6. Februar 2003 - Die Batterien an der Whalesong Boje sind heute Nacht zusammengebrochen. Wenn alles gut geht werden wir im Laufe des heutigen Abends neue Batterien im System haben. In der Zwischenzeit übertragen wir die Walgesänge die Kent am Samstag vor Papawai Point aufgezeichnet hat. Die Qualität der Aufnahmen im tiefen Wasser sind unterscheiden sich von den Liveaufnahmen unmittelbar vor der Küste. Es gibt keine Funkstörungen oder andere Veränderungen des Signals, mit denen wir uns in letzter Zeit auseinandersetzen. Kann irgendjemand die verschiedenen Komponenten dieses Walliedes und die darin enthaltenen Wiederholungen erkennen? Bleibt dran und genießt es! Mittwoch, 5. Februar 2003 - Kent hat einige unglaubliche Tiefsee Walgesänge aufgenommen, die in naher Zukunft auf unsere Webseite gestellt werden. Gestern hatte er ca. 800 Meter vor Papawai Point eine 'enge' Begegnung mit einem etwa 4 Meter langem Tigerhai. Der Hai umkreiste das Kajak in nächster Nähe, schien jedoch primär an dem Hydrofon interessiert gewesen zu sein. Das Hawaiianische Wort für Hai ist 'mano.' Einige Familien in Hawaii betrachten bestimmte Haie, 'mano', als 'aumakua' - vergöttlichte Ahnen, die Familienbeschützer sind. Nicht alle Haie sind 'aumakua' wie uns gesagt wurde. Haie beißen selten Menschen auf Hawaii, aber es passiert leider ab und zu. Wir hoffen Kent teilt diese aufregende Geschichte mit uns auf dieser Seite und wir sind glücklich, dass er sie uns noch erzählen kann! Dienstag, 4. Februar 2003 - Ich habe gerade ein unglaublich schönes neues Foto auf unsere Startseite gestellt. Mahalo an Mike Nolan für die Erlaubnis, diese wundervolle Fotografie verwenden zu dürfen. Michael ist ein hervorragender Wildlife-Fotograf mit Fokus auf die Lebewesen der Ozeane. Als ich zum ersten Mal Michaels Website besucht habe, klickte ich mich über eine Stunde lang durch seine Galerie. Schaut doch auch mal vorbei www.wildlifeimages.net! (Rich von Whalesong) Da gab es gerade einen richtigen Ruck in der Unterwasser-Wal-Welt um Mitternacht auf Maui (11.00 MESZ)...eine Menge energische Gesänge sind da zu hören. Wir zeichnen nun kontinuierlich auf, können jedoch nicht ununterbrochen hier im Whalesong Labor zuhören... manchmal gibt es Dinge außerhalb zu erledigen... und manchmal drehen wir die Lautstärke runter um zu schlafen. Solltet ihr irgendwelche ungewöhnlichen Laute feststellen, schickt uns bitte eine email mit Angabe von Datum und Zeit. Wir vermerken uns dies in unserem Journal und kennzeichnen es für die Forschergemeinschaft, damit sie sich das genauer anhört. Montag, 3. Februar 2003 - Alle Systeme funktionieren hier und die Wale singen ziemlich kontinuierlich. Wir beschäftigen uns immer noch mit den lokalen Funkstörungen und versuchen Spenden aufzubringen, um Verbesserungen an unserem Sende/Audio System durchführen zu können. Vielen Dank an alle, die uns in letzter Zeit gespendet haben - jeder noch so kleine Beitrag hilft! 50 € kostet eine neue Ankerleine, 10 € eine Markierungsflagge für das neue System. Wir arbeiten momentan an einem T-Shirt- und Sticker-Design für den Wal-Tag auf Maui am 15. Februar! Der Verkauf wird uns helfen, das Projekt weiter zu entwickeln. Dazu jedoch benötigen wir jetzt 1.500 €, um die Materialien rechtzeitig zu bekommen. Drückt uns bitte die Daumen! Freitag, 31. Januar 2003 - Ron Youngblood von den Maui News hat einen Artikel über Whalesong in der gestrigen Ausgabe veröffentlicht. Den übersetzten Artikel könnt ihr bei 'Whalesong in der Presse' nachlesen. Ron ist ein Unterstützer und Fürsprecher für Whalesong von Anfang an. Mahalo, Ron - für all Deine netten Worte und wunderbaren Berichte. (Rich von Whalesong) Während es hier schneit hatten wir etwas Regen heute Nacht auf Maui - die Wale waren auch etwas ruhiger....tauchten aber dafür öfters an der Wasser- oberfläche auf. Anwohner haben eine große Gruppe Buckelwale recht nahe an unserem Hydrofon beobachtet. Wir haben den ganzen Abend diskutiert, wie wir die Geräusche im System reduzieren können. Bereits zweimal in diesem Jahr konnten wir schon beobachten, dass die Intensität der Gesänge bei Regen und dem Einzug einer Schlechtwetterfront zunimmt. Im letzten Jahr hatten wir auch einige dramatische Gesänge bei Regen vernommen Heute jedoch scheint der Regen keinen großen Einfluss zu haben. Whoaa, ein Wal hat schier soulartige Geräusche heute Vormittag von sich gegeben. Einige Forscher glauben, dass die Lieder gesungen werden, um Weibchen zu beeindrucken. Wir wissen auch, dass Dr. Jim Darling gerade eine Arbeit präsentiert hat, in der er die Gesänge als Verhalten zur Markierung des Territoriums darlegt. Wir werden versuchen, mehr über seine Forschung hier zu erfahren. Dan: 'Selbst heute Abend hörend, wundere ich mich was sie miteinander kommunizieren und ob es nicht vielfältige Gründe für diese Gesänge gibt? Colleen Furukawa, einer unserer Direktoren des Whalesong Projektes rief mich gerade an, um mich zu informieren, dass Ron Youngblood seine Maui Nei Kolumne heute Whalesong gewidmet hat. Mahalo nui, Ron! Wir sind immer von Deiner Kolumne begeistert....thanks for spreading the word! Donnerstag, 30. Januar 2003 - Wir hatten einen männlichen singenden Buckelwale recht nahe am Hydrofon am frühen Abend. Wir denken, es ist ein Männchen, da Forscher uns berichten, dass diese komplizierten langen Lieder von Männchen gesungen werden. Auch die Weibchen und Kälber singen um zu kommunizieren, wie uns gesagt wurde, doch singen sie nicht diese langen Lieder. Wenn die Wale in der Ferne sind, werdet ihr feststellen, dass das Knacken der Krabben und andere Geräusche überwiegen. Kommen die Wale näher, so wie heute Abend, kann man sie sofort besser hören... wie man auch einen musizierenden Menschen besser aus der Nähe als in der Ferne hören kann. Wenn Wale 'ans Mikro treten', wie es in der letzten Saison oft der Fall war, wird es beeindruckend - bleibt dran, damit ihr es nicht verpasst! Das Meer ist heute ruhig - hat jemand den Kanuclub gehört, der am frühen Abend vorbeikam? Mittwoch, 29. Januar 2003 - Die Walgesänge waren für die meiste Zeit des Tages nur aus der Ferne zu hören. Heute Nachmittag klingen sie etwas näher - man weiß es nie, wann sie mit einem Lied in der Nähe an unserem Hydrofon beginnen. Wir sind immer noch ziemlich früh in der Saison. Wir haben kürzlich Aufnahmen aus dem letzten Jahr zusammen mit Dr. Marsha Green, einer bekannten Walforscherin, analysiert. Es war interessant festzustellen, wie sich die Lieder während einer Saison verändern. Laut Dr. Green singen diese männlichen Buckelwale alle das gleiche Lied, das jedes Jahr etwas anders klingt. Wir bekommen eine Menge Fragen, ob die hohen Töne von Delfinen stammen. Die Lieder der Wale beinhalten sowohl sehr tiefe als auch sehr hohe, fast schrille Töne... und jede Menge Töne dazwischen. Sie sind durchaus vielseitige Sänger! Wir versuchen weiterhin die Systemgeräusche zu reduzieren und die Soundqualität zu verbessern. Eventuell müssen wir das System, bedingt durch lokale Störungen, umbauen. Sogar Maui muss mit einer Menge Radiosignalen und elektromagnetischen Geräuschen zurechtkommen. Wir halten euch über unsere Fortschritte auf dem laufenden. Dienstag, 28. Januar 2003 - Wir hören heute ruhige Meeresgeräusche mit Buckelwalen, die in der Ferne singen. Manchmal schwimmen sie näher an das Hydrofon heran. Wir haben gutes Wetter und relativ ruhige See............gute Bedingungen um die Wale zu hören. Ein hawaiianisches Wort für heute: hawanawana - Flüstern. 'kai hawanawana' - 'flüsterndes Meer' Montag, 27. Januar 2003 - Die Walgesänge sind seit heute Morgen wieder live zu hören! Entwicklung und Montage des Hydrofons waren eine Odyssee, die das ganze Wochenende dauerte. Die Reparatur war heute Nacht (gestern Nachmittag auf Maui) abgeschlossen und Kent steuerte das Kajak samt Boje gekonnt durch mehrere, fast zwei Meter hohe Wellen. Dan: 'Ich bin wieder einmal außerordent lich dankbar, Kent an Bord dieses Projektes zu haben: mit seinem Geschick auf dem Meer, seinen elektronischen Fertigkeiten, tollem Humor, beständige Unterstützung, Freundschaft und Engagement. Jewell, sein Partner ist ein Juwel und ebenso ein wichtiger Unterstützer des Projektes auf vielfältige Weise. Tausend Dank an euch beide.' und....Danke an alle die uns schreiben und uns wissen lassen, dass ihr von überall auf der Welt zuhört. Wir sind nun eine gemeinnützige Organisation auf Hawaii (in Deutschland sind wir noch nicht so weit). Es ist bereits unsere dritte Saison und wir sind auf der Suche nach finanzieller Unterstützung für dieses Projekt. Es war und ist ein sehr teures Unterfangen. Solltest Du interessiert sein, uns finanziell zu unterstützen, um das Whalesong Projekt auch in der Zukunft zu ermöglichen, so nehme bitte Kontakt mit uns auf. Momentan bewegen wir eine Menge, um das Projekt am Laufen zu halten und wir hoffen wichtige Fortschritte zu machen während die Wale hier sind und singen. Ein hawaiianisches Wort für heute: kuleana - es bedeutet sowohl Privileg als auch Verantwortung. Dieses Projekt ist unser kuleana. Der Schaden an der Boje ist doch größer als wir dachten - wir reparieren immer noch und hoffen sie im Laufe des Nachmittags zurück ins Wasser zu bringen. Kent konnte gestern Morgen vor 'Papawai Point' eine Aufnahme vom Kajak aus machen: der männliche Buckelwal war ungefähr 200 Meter von seinem Kajak entfernt - der Teil des Liedes, welches Kent aufnahm, dauerte ca. 90 Minuten. Das hawaiianische Wort für diesen Nachmittag: mele - Lied. 'Mele o Kohola' - 'Lied der Buckelwale' Sonntag, 26. Januar 2003 - Die Reparatur der Boje schreitet voran. Wir hoffen im Laufe des morgigen Tages wieder online zu sein. Nacht: moe - Traum. 'He 'elele ka moe na ke kanaka' - 'ein Traum ist ein Überbringer von Mitteilungen an einen Menschen' (Quelle: 'Olelo No'eau, Hawaiianische Sprichwörter und poetische Redensarten - Mary Kawena Pukui Samstag, 25. Januar 2003 - Sherie, die im Mana Kai Five Palms Restaurant in Kihei bedient, hat eine Gruppe Wale beim 'Doppel-Springen' beobachtet - zwei Wale springen gleichzeitig aus dem Wasser und das in unmittelbarer Nähe zum Strand! Das Restaurant leerte sich sofort, um das Spektakel vom Strand aus zu beobachten. Sie kehrten alle 20 Minuten später zu ihrem kalten Essen zurück, mit einem breiten Grinsen auf dem Gesicht...Wale üben hier eine spezielle Magie auf Besucher und Einwohner gleichermaßen aus. Eine Gefahr hat ihr Job allerdings, wie sie berichtet: sie bekommt ab und an blaue Flecken, wenn sie an Stühle oder Tische stößt während sie Essen serviert und gleichzeitig auf die Wale schaut. Vielen Dank für Deine regelmäßigen 'Walberichte' Sherie! Das Meer hat sich etwas beruhigt, auch wenn es noch die ein oder andere große Welle gibt. Kent und Dan hatten an Nachmittag versucht, die Batterie zu wechseln. Dan berichtet: 'Der 'Ausflug' war voller Aufregung, wie wir in einem Zwei-Mann Kajak über die Wellen balancierten. Auf dem Weg zurück 'erfassten' wir eine Welle - um genau zu sein, erfasste sie uns. Beschwert durch die Boje, die wir Kajak hatten, waren wir etwas aus der Balance und so tauchte die Nase des Kajaks unter - eine Welle warf uns ganz sanft ins Meer. Dabei wurde leider der Mast der Boje beschädigt, so dass Seewasser eindringen konnte. Der Schaden ist gering und wir hoffen die Reparatur bis morgen erledigt zu haben. Eines was wir lernten ist das Unerwartete immer zu erwarten... Wir hoffen die Wale morgen wieder online zu haben. Aloha an all unsere Zuhörer!' Freitag, 24. Januar 2003 - Die Wale singen schon seit Tagen nonstop, manchmal hört man sie nur aus der Entfernung ... und dann, ohne Vorwarnung sind sie in der Nähe unseres Hydrofons. Die Songs sind bisweilen recht angenehm, manchmal jedoch eindringlich und dynamisch. Das Wetter ist nach wie vor stürmisch. Leider ist heute die Batterie zusammengebrochen - bis wir in der Lage sind sie auszutauschen, spielen wir Musik von Dennis Kamakahi, einem hawaiianischen Meister des Slack Key Gitarrenspiels und Komponist. Dennis ist einer unserer Favoriten hier auf Hawaii, der uns berichtete, wie gerne er 'seinen Freunden im Ozean' zuhört - mahalo nui! Ein hawaiianisches Wort und Redensart für heute: ino - Sturm. 'Ua ho'i ka noio 'au kai i uka, ke 'ino nei ka moana' - 'Der seefahrende Noio Vogel kehrt aufs Land zurück, weil ein Sturm auf See tobt.' Donnerstag, 23. Januar 2003 - Das Meer ist leider immer noch sehr unruhig und so konnten wir das Soundproblem (Klopfen, Windgeräusche) noch nicht beheben - tut uns leid! Dan und Kent arbeiten momentan an einer zweiten Boje, bei der die Batterie besser geschützt ist, die aller Wahrscheinlichkeit nach das Klopfen verursacht. Ansonsten hören wir all die ungewöhnlichen Laute, die wir während der letzten beiden Saisons zu charakterisieren versucht haben. Wir werden in dieser Saison mit Forschern zusammenarbeiten und freuen uns auf die Dinge, die wir von ihnen lernen können. Das hawaiianische Wort für heute lautet: 'nalu', was so viel heißt wie 'Welle' - Ke nalu nei ka moana - Der Ozean ist voller Wellen... Montag, 20. Januar 2003 - Momentan wird die Übertragung von einem Klopfen gestört; leider hat sich ein Kabel um die Boje gewickelt. Kent schwamm heute zur Boje, konnte das Problem jedoch auf Grund des unruhigen Meeres nicht beheben. Wir hoffen sehr es bald reparieren zu können. Zusätzlich wollen wir das Design der Boje überarbeiten, um solche Dinge zu vermeiden. Die Wale lassen sich davon nicht stören - sie singen und sind an der Meeresoberfläche aktiv. Ein herzliches Dankeschön an www.cetacea.de, die wirklich sehr nett über uns in den Weekly Whale News berichten - klasse! Sonntag, 19. Januar 2003 - Es ist Vollmondphase auf Maui und gemäß unseren Erfahrungen sind die Wale sehr aktiv. In der letzten Woche hat ein Sturmtief unsere Arbeit stark behindert und so konnten wir einige Tage lang nicht hinaus, um die notwendigen Reparaturen zu erledigen damit das System stabiler läuft. Seit Donnerstag sind wir mit den Walgesängen wieder online! 30. Dezember 2002 - Die Wale singen und das System ist installiert und and läuft! Wir freuen uns auf unsere dritte Saison der Übertragung von Gesängen der Buckelwale live über das Internet. Wir planen eine weitere Verbesserung unserer Audioqualität in dieser Saison und wir werden mit anderen Gruppen bei interessanten Projekten zusammenarbeiten. Habt bitte noch Geduld mit uns... 28. Dezember 2002 - Das System arbeitet nun einwandfrei, nach einigen Wochen mit technischen Herausforderungen, die wir größtenteils meistern konnten. Wir 'unsere' ersten Walgesänge über das Hydrofon-System an Heiligabend! 20. Dezember 2002 - Die ersten Buckelwale sind vor Maui gesichtet worden, doch leider ist es noch nicht möglich die Wale live zu hören. Zum einen experimentieren wir noch mit dem neuen Hydrofon, um eine bessere Tonqualität als im letzten Jahr zu erreichen, als z. B. die Shrimps permanent klickende Nebengeräusche verursacht haben - zum anderen sind die Wale noch nicht sonderlich aktiv, vielleicht müssen sie ob der langen Reise von Alaska erst ausruhen, vielleicht singen sie erst wenn der Nachwuchs geboren wurde - das wissen wir momentan noch nicht, hoffen jedoch auch diesem (zumindest für uns) Geheimnis auf die Spur zu kommen. 16. Oktober 2002 - Die neue Walsaison steht unmittelbar bevor - momentan bereiten wir uns auf das unglaubliche Spektakel vor, welches in diesem Moment in unsere Richtung unterwegs ist. Habt noch etwas Geduld bis zur nächsten Saison mit Walgesängen von 'beeindruckender Schönheit', wie Dan Sythe aus Maui schreibt. Bis dahin könnt ihr ausgewählte Aufnahmen der letzten Saison hören. Wir sind bald wieder online mit Livesounds der ersten Ankömmlinge! 1. September 2002 - Whalesong Deutschland geht online! Es ist soweit: die deutschsprachige Version ist ab sofort verfügbar, jetzt fehlen nur noch die Buckelwale... die tummeln sich momentan in den polaren Gewässern vor Alaska, um sich dort im nahrungs- reichen Gewässer Reserven anzufressen. Sobald es aber Herbst wird, beginnen sie in die tropischen Regionen zu wandern: der erste Buckelwal der letzten Saison wurde am 31. Oktober in den Gewässern von Maui gesichtet. Hier gebären die Weibchen im warmen Wasser - im kalten Polarwasser könnten die Neugeborenen kaum überleben - und paaren sich mit den Männchen, die ihnen gefolgt sind. |