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Saison 2002

13. August 2002 - Das 'Whalesong' Projekt wurde heute als eine gemeinnützige ('nonprofit') Hawaiianische Organisation anerkannt. Wir hoffen dieser Status ermöglicht es uns, Unterstützungsmöglichkeiten z. B. in Form von Geld- oder Sachspenden zu entwickeln, um das Projekt auch in Zukunft am Laufen zu erhalten.

15. Juni 2002 - Dan hier: Ich musste schnell zum Festland zurück da meine 99 Jahre alte Großmutter in Kalifornien krank wurde. Kent und Rich hielten das System am Laufen bis es ein heftiger Sturm stilllegte. Danke nochmals, Jungs! Die letzten Walgesänge der Saison konnte man während der ersten Juniwoche hören. Meiner Großmutter gefiel es sehr mit mir zusammen den Walen zuzuhören.

2. Mai 2002 – Sie sind nicht sonderlich aktiv unter der Oberfläche in diesen letzten Tagen der Walsaison…aber sie singen einige wunderschöne Töne heute Nacht.

Es gibt hier nun eine sehr große Besorgnis über die hohe Zahl (vielleicht bis zu acht) gestrandeter Kälber dieses Jahr, die beiden kürzlich berichteten toten Wale in der Kihei/Makena Region, der Bericht über ein totes Kalb in Kaupo und andere Berichte von Walen in Not.

Einige Forscher und Menschen die die Meere beobachten sagen diese hohe Zahl sei unüblich. Was ist zu tun? Einige empfehlen Untersuchungen verschiedenster Art. Wir hätten gerne einen Helikopter in der Luft wenn solche Vorfälle geschehen, um zu sehen ob auch andere Wale in Not sind. Während der Massenstrandung auf den Bahamas benötigte man ein Flugzeug um herauszufinden, dass sich 16 Schnabelwale selbst gestrandet hatten. Außerdem benötigte man das Harvard Krankenhaus um herauszufinden, dass ihre Trommelfelle bedingt durch Sonarsignale bluteten. Wir denken, dass jedes Trommelfell jedes einzelnen toten Wales hier an einem unabhängigen qualifizierten Labor untersucht werden muss....der gesamte Vorgang überwacht zum einen von der Regierung zum anderen von einer unabhängigen gemeinnützigen Organisation die das öffentliche Interesse repräsentiert. Wie sonst können wir wissen ob Dinge die wir Menschen tun, verantwortlich für das Leiden dieser Kreaturen sind? Ich war dort als der Schnabelwal an Land kam... etwas war ungewöhnlich falsch, denke ich, dass er an Land kommen wollte... Ich bin kein Experte aber es schien so falsch zu sein. Es gibt einen Bericht dass dieser Wal sich einem Boot näherte und die Leute an Bord anschaue bevor er Richtung Küste weiterzog. Diese Schnabelwale sind normalerweise schüchterne, selten gesehene Tiefwasser Kreaturen. Wir hier von Whalesong hoffen übrigens dass das Nationale Marine Fischerei Borad den Gebrauch des neuen und entsetzlich leistungsstarken LFA Sonarsystem nicht genehmigt. Sicher, eine Entscheidung zu Gunsten der Vorsicht ist sicher das richtige.

1. Mai 2002 – Neue und unterschiedliche Laute sind heute Morgen zu hören, entgegen Berichten, dass die Wale gegangen sind.

Der Beerdigungsgottesdienst für 'Papa Jim' Holmes, Walaktivist und außergewöhnlicher Lehrmeister, war ..... Jim wurde einmal von einem Delphin gerettet, wie wir von seiner Familie und Freunden erfuhren. Draußen auf dem Meer in einem kleinen Boot war er umgeben von Delphinen die über eine Stunde versuchten ihn zur Rückkehr zur Küste zu bewegen. Er gab nach und so eskortierten sie ihn bis zur sicheren Landung unmittelbar bevor ein schwerer Sturm dieses Areal traf. Er war sich sicher, dass sein Boot einen Sturm dieser Stärke nicht standgehalten hätte. Er arbeitete an Delphin Schutzprogrammen bis zu seinem Tod.

Eine hawaiianische Zeremonie voll von klingenden Seemuscheln, Kirchengesang, Kreisen, Gebeten, das Teilen von Geschichten... vorausgegangen war das Verstreuen der Asche von einem Kanu gefüllt mit tropischen Lei Blumen, draußen über tiefem Wasser hinter dem Riff....wo die Wale und Delphine leben und spielen. Joylynn, Einheimischer Lehrer der hawaiianischen Kultur im Schutzgebiet Center, erinnerte uns das 'Lebwohl' gewöhnlich nicht von Hawaiianern benutzt wird... sie verwenden 'a hui hou'....'bis wir uns wiedersehen'...Es ist ein hawaiianischer Glaube, dass die Vorfahren, die uns physisch verlassen haben, als 'aumakua die Form eines Wales, Delphines, Schildkröte oder eines anderen Tieres annehmen können, um mit uns Kontakt aufzunehmen und uns zu beschützen. 

(Dan: Papa Jim und ich wurden zu Beginn der 2000/2001 Walsaison Freunde. Während einige Leute dachten ich könnte übergeschnappt sein um Schulden aufzunehmen um ein Hydrophon in den Ozean zu hängen, ermutigte mich Jim und erkundigte sich regelmäßig bezüglich des Projektes. Es achtete immer auf den Ozean, der Gefahren bewusst....globale Erwärmung, LFA Sonar, Verschmutzung... immer etwas dagegen unternehmend und aufklärend mit großer Passion.)

A hui hou, Papa Jim

27. April 2002 – Ein Zwergpottwal strandete am Black Beach, nördlich von Makena. Wir hörten heute auch Berichte über ein weiteres gestrandetes Kalb und ein totes Buckelwal Kalb bei Kaupo.

23. April 2002 – Die 'kohola', die hawaiianischen Buckelwale, singen noch trotz sinkender Zahlen, da sie nach Norden ziehen. Wir hatten zunehmend lange Perioden ohne Laute... einige Laute klingen sehr weit entfernt.

Heute Morgen hat sich ein Blainville Schnabelwal ca. 400 Meter südlich vom Whalesong Hydrophon selbst gestrandet. Die Rettungsschwimmer und etliche Menschen sind gekommen um ihn zu stabilisieren und ihn mit Seewasser zu kühlen. Es ist ein wunderschöner Wal, ca. 3 bis 3,5 Meter lang... er scheint am Strand bleiben zu wollen. Die Walschutzgebiet Mannschaft ist nun ebenfalls dort und der Plan sieht vor ihn zum Ozean Center in Ma'alaea zu bringen. Ich glaube es war im Oktober als ein anderer Wal dieser Art sich am gleichen Strand selbst strandete.

Später an diesem Tag: Die Buckelwal Schutzgebiet Leute, für die wir große Bewunderung und Respekt empfinden, haben den gestrandeten Wal als Blainville Schnabelwal identifiziert. Er überlebte nicht. Es war ein trauriges Erlebnis Zeuge zu sein wie solch eine wunderschöne Kreatur auf diese Weise abtritt. Die Rettungsschwimmer und die Helfer vom Schutzgebiet arbeiteten sehr hart um ihn zu retten. Wie uns gesagt wurde, wird er einer Autopsie unterzogen, welche die Untersuchung der Trommelfelle auf Beschädigungen beinhalten wird.

Informationen über diese Art von Walen findet ihr auf www.cetacea.org/blainv.htm

Die Wale machen im Moment jede Menge Töne... gerade als wir dachten sie wären alle Richtung Norden gezogen.

18. April 2002 - Die Wale singen heute Nacht unter einem wunderschönen Halbmond und einem prächtigen Sternenhimmel. Hawaii scheint in diesem Moment von den Problemen der Welt losgelöst – wir versuchen etwas von dieser Schönheit in den Rest der Welt zu senden. Die verschiedensten Menschen kommen hier auf Hawaii miteinander aus, dem Staat mit der größten ethnischen Unterschieden in den USA. Nona Beamer bezeichnet 'Aloha' als einen Hawaiianischen Schatz 'Aloha klingt schmalzig, aber es ist wahr'.

Iokepa Nae'ole vom Nature Conservancy hier auf Maui, schlägt uns vor ein Live Mikrofon in dem 'Wolkenwald' auf dem Vulkan Haleakala zu installieren, um den Gesang von seltenen einheimischen Vögeln auf die Webseite zu bringen. Wir würden das gerne tun. Eine Art dieser Vögel besteht nur noch aus einer Population von drei Tieren.

17. April 2002 – Der Passatwind frischte heute Nachmittag richtig auf... weiße Schaumkronen branden an den Strand. Rachel bemerkte dass sich das Signal vom Hydrofon verschlechtert und wir fanden es dann auf dem halben Weg runter zum Kama'ole Strand... weiter Richtung Süden treibend. Die Bedingungen für einen Rettungsversuch waren nicht gut aber junge Männer des Wailea Kanuclubs, Strandläufer mit großen Herzen, trotzten den Bedingungen und holten die Boje für uns raus....die Boje ist funktionstüchtig und wird morgen wieder im Wasser sein. Wir sahen einige Wale springen als die Sonne unterging. 

Wir wollen Mango Mannie vom Cove Park für die Benutzung seiner Surfbretter zur Betreuung der Boje in dieser Saison danken. Mango half uns auch die Boje zu installieren....es war das erste Mal für Dan auf einem Auslegerkanu, Mango erwischte gekonnt eine schöne Welle und so hatten wir ein Gänsehaut Erlebnis als wir mit hoher Geschwindigkeit zum Strand zurückgleiteten. Vielen Dank für Deine Hilfe und aloha, Mango.

15. April 2002 – Es sind noch immer einige Wale hier und sie singen heute Nachmittag. Sie waren weit draußen heute Morgen doch es hört sich nun an, als ob sie näher am Hydrofon sind. Sie machten eine Menge summender, brummender und gurrender Laute. Wir haben den Standort der Boje verändert und hoffen auf weniger knackende Geräusche der Krabben am neuen Standort. Michael aus New Mexiko scherzte neulich dass er die Krabbengeräusche mag und er doch gerne einmal auf ein Krabbenbeobachtungsboot gehen würde.

14. April 2002 – Wir hatten viel Spaß beim Batteriewechsel heute...Kent auf Pueo, seinem Kajak, Dan auf einem Surfbrett, Rachel (gerade aus Sebastopol, Kalifornien gekommen) schnorchelte draußen an der Boje. Die See war ruhig und wir sahen einige Wale in der Ferne. Rachel hielt nach der Tintenfischfamilie Ausschau, die an der Boje schon gesichtet wurde. Sie statteten uns dieses Mal keinen Besuch ab doch wir meinen den Schnorchelplatz gefunden zu haben über den uns Hörer 'Peter' geschrieben hat. (siehe Logbuch Eintrag vom 22. März)

Nachdem die Arbeit pau (beendet) war, sprangen wir alle ins Wasser und waren überrascht vom Aussehen und der Gesundheit einiger Korallen an dieser Stelle. Einige der keiki (Kinder) und Eltern der preisgekrönten Kano'eau Tanzakademie besuchten den Strand nahe der Boje. Das  sind wirklich liebe Menschen. Wir genossen ihren hula und aloha.... es gab uns einen Einblick in die wunderschöne und traditionelle Kultur von Hawaii – viele Besucher reisen einfach weiter ohne diese Erfahrung. Ein toller Tag! Dieses Aloha....scheint das zu sein, wovon die Welt heute mehr braucht....Es scheint Rassen, Geschlechter, Alter, Religion zu überwinden. Die Menschen kommen hier miteinander aus. 

11. April 2002 – Wir haben gerade eine Mutter und ihr Kalb plus Begleitung in dem flachem Wasser nahe unserem Hydrofon/Boje um ca. 13.00 Uhr Hawaiianischer Zeit (0.00 Uhr MESZ) beobachtet. Die Laute während der Tagesstunden waren in den vergangenen Tagen ruhiger und weiter entfernt, in der Nacht wurden sie intensiver. Silke und Markus, meine neuen besten Freunde und Whalesong Mitarbeiter aus Deutschland haben angerufen – sie übersetzen die Webseite ins Deutsche!

10. April 2002 – Linda aus Kansas schreibt:

'Oh wow! Ich höre ein woo woo woo und andere großartige Töne! Ich frage mich ob sie von Walen oder Delphinen kommen. Könntet ihr es mir sagen oder auf der Seite veröffentlichen? Es ist der 10. April 2002 um 19:00 Uhr in Lawrence, Kansas. Ich liebe das, es ist so beruhigend und schön. Danke!'

Wir hören heute hauptsächlich Wale, Linda. Sie sind in weiter Entfernung, aber versuche es doch heute Nacht noch einmal, eventuell herrscht eine höhere Aktivität. In der letzten Nacht haben sie wirklich einige verblüffende und ungewöhnliche Töne produziert.

9. April 2002 – Schöne und verblüffende Laute heute Nacht nach einem relativ ruhigen Tag. Es ist nicht schwer sich vorzustellen wie die Star Trek Enterprise Mannschaft über der Konsole lehnt, verwirrt von dem was sie gerade hören können. Spock sagt: 'Faszinierend Captain'. Captain Kirk hat einen verwunderten Ausdruck auf seinem Gesicht. Dann kommt Dr. McCoy und fragt: 'Aber was sagen sie, Jim?' Endlich informiert Ingenieur Scotty mit seinem schottischen Trällern und mit einem verblüfften Ausdruck die Mannschaft dass die Übersetzer nicht funktionieren...

Deborah, eine enge Freundin und regelmäßige Hörerin aus Tennessee schreibt, dass sie am Sonntag eine Sendung im Fernsehen über die Bedeutung von Liedern im Leben von Menschen und Tieren sah . Sie sagt ein Wissenschaftsprofessor der Cornell Universität, ein Experte der Lieder von Buckelwalen, erklärte dass das Männchen seine Lieder über die Zeit entwickelt. Im ersten Jahr mag er vielleicht erst einen Vers 'geschrieben' haben. Er baut das Lied ca. jedes Jahr aus, bis es schließlich bis zu 13 Verse werden. Gemäß diesem Wissenschaftler schreibt Deborah, 'das Lied eines jeden einzelnen Wales bleibt das gleiche, es wird lediglich länger. Die intelligenteren Tiere haben längere Lieder, die sie sich merken und wiederholen können. Die Weibchen fühlen sich von den intelligenteren Männchen mit längeren und komplizierteren Liedern angezogen; auf diese Weise sichern sie das Überleben ihrer Art.' Faszinierend!

George Kahumoku, unser Freund und kultureller Berater sagt in Bezug auf diese Theorie... 'wie die Hawaiianer oder Hawaiianer im Herzen! Je mehr Erfahrung du bekommst, desto mehr Lieder lernst du, desto länger wird dein Repertoire, desto erfahrener bist du!'

Hmmmmmmmm. Das ist Stoff zum Nachdenken. Wir begrüßen immer Deine Meinung (mana'o), George. Wenn ihr hawaiianische Musik mögt, schaut auf George's Terminplan unter www.kahumoku.com. Derzeit tourt er und veranstaltet Workshops.

Es gibt eine Menge Theorien, Mythen, Legenden, Wissenschaften bezüglich dieser Lieder, und wir wurden manchmal für die Erwähnung dieser Theorien kritisiert, ebenso bezüglich unserer Spekulationen was wir gerade hören. Da sich die diesjährige Walsaison dem Ende neigt, wollen wir einige wissenschaftliche Interpretationen über das, was wir in dieser Saison gehört haben, einbringen. Wir haben Hunderte Stunden von faszinierenden Lauten aufgenommen und wir planen diese zu sortieren und auf der Webseite zu veröffentlichen.... eine Art 'best of' Übersicht der Saison, die uns auch die Möglichkeit gibt, die Lieder mit denen des nächsten Jahres zu vergleichen. Das ist ein ehrenamtliches Freizeitprojekt und wird nicht über Nacht stattfinden... bitte habt Geduld.

Hier sitzen wir nun um 22:36 Uhr Hawaiianische Zeit (9:36 Uhr MESZ) und hören die tiefen trommelnden Laute, das Atmen der Wale nahe unserem Hydrofon und Lieder, die schon so lange andauern, das wir nicht wissen wie viele Verse sie haben... wir werden daran erinnert, dass wir Zeugen eines rhythmischen Musters des Lebens sind, welche Lieder, Zeugung, Geburt, Kommunikation, Wanderung und Evolution beinhaltet. Es begann vor langer Zeit mit vorzeitlichen Arten und wird hoffentlich für eine lange Zeit in der Zukunft andauern. Genießt die Lieder... die Wale werden bald nach Norden aufbrechen.

2. April 2002 - Wir haben gerade die Mitteilung bekommen, dass die Sonoma County California Press Democrat Zeitung eine Kolumne von Susan Swartz über Whalesong beinhaltet. Wir möchten gern unser Aloha aus Maui an all unsere Freunde in Nord Kalifornien senden.

Wir wissen dass unsere Freunde, die Kohola, die Hawaiianischen Buckelwale, bald Richtung Norden aufbrechen, doch die See hier ist immer noch mit ihren Stimmen erfüllt. Ein Sänger 'trat um ca. 5.00 Uhr heute Morgen ans Mirkophon' und sang wirklich ein wunderschönes Lied. 

26. März 2002 - Wir bekommen eine große Anzahl an Emails von Hörern aus aller Welt, da die Info unter Freunden weitergegeben wird... und durch die Aufmerksamkeit der Medien, die wir weiterhin bekommen. Wir begrüßen die überwältigende Reaktion, können aber momentan leider nicht jedem von euch persönlich antworten. Wir werden versuchen so viele Fragen wie möglich bald auf der Webseite zu beantworten. Für regelmäßige Updates und Antworten zu einigen Fragen tragt euch bitte auf unserer Mailingliste ein. Die Frage ob wir die zusätzliche Aufnahmen mit Geräuschen abspielen taucht immer wieder auf. Nein – hierbei handelt es sich um natürliche Meeresgeräusche, die live übertragen werden. ...zur Zeit dominieren die Wale die  akustische Meereslandschaft... ausgenommen von gelegentlichen Motorbooten, Kanus, Schwimmern und Geräuschen, die das Wasser an der Boje erzeugt. Andere Geräusche die wir hören sind gelegentlich Delphine, das Knacken der Krabben, parrot Fische, die an den Korallenriffen kauen und eine großen Schildkröte, die es mag die Algen, die sich in der Boje verfangen haben, zu fressen. Wenn das System gewartet wird spielen wir Hawaiianische Musik ein damit es keine Verwirrung gibt.

25. März 2002 - Ein lokaler Hawaiianischer Freund bezeichnet es als 'Segen'. Wir bekamen Berichte von Freunden entlang der Küstenlinie, dass unsere Boje von einer großen Schule von Walen gestern 'entdeckt' wurde. Ray O'Prey, ein Mitglied des Wailea Kanu Clubs sandte uns folgenden Bericht mit einem humorvollen Unterton per Email: 'Glückwunsch, die Wale scheinen euch entdeckt zu haben... Ich höre gerade zu und sie hören sich wie Kühe an (glücklich, nicht verrückt). Gestern Abend war die beste Walbeobachtung der Saison. Um 17:00 Uhr haben mindestens 10 Walen euren Sender kreisend inspiziert....ich glaube sie wollen nach Hollywood....sie schwammen ca. einen halben Kilometer raus....um dann zurückzukommen und um die Boje zu schwimmen... und wiederholten das Verhalten. Ich dachte sie performen für die Aufnahme. Egal, das Geräusch (Musik) muss im hohen Dezibelbereich gewesen sein... sie führten das die Kam I,II and III Strände hoch und runter auf ....hoffe euch später zu sehen....das muss euch ermutigen... ich teile eure Freude. Ray O'Prey” Kent hat einige der Stimmen während dieser Zeit aufgenommen, welche wir sobald als möglich auf der Webseite veröffentlichen werden.

22. März 2002 - Wir bekamen eine Email von Daniel Kottke, Besucher aus Kalifornien und 'Peter' aus Kihei, dass eine 'Schule' von Tintenfischen Gefallen an unserem Hydrofon bzw. Boje des Kanuclubs gefunden hat. Peter berichtet: 'ich hatte die Boje vor ungefähr einem Monat außerhalb meines bevorzugten Schnorchelgebiets bemerkt. Ich mag es dort hinzugehen, wo mich die Wellen über das Riff in einen Whirlpool mit funkelndem Sprudeln treiben. Ich beschloss mich zu überzeugen ob die Boje tatsächlich das Whalesong Hydrofon ist. Ich hatte gestern Abend den Discovery Kanal angeschaut; alles über die Jagd nach dem seltenen 'Riesentintenfisch'. Unter der Boje ....waren (elf) Baby Tintenfische genau wie in der Fernsehsendung! Wir spielten ein wenig miteinander. Sie hatten keine Angst vor mir. Ich brachte meinen Finger in die Nähe von einem. Er schwamm mit einem kleinen Hauch von Tinte die im Wasser hing. Es schien als ob der Augenring ihrer total transparenten Körper ihre Farbe veränderte. Das einzige fest ausschauende Körperteil waren die schwarzen Augen. Ich konnte kleine itsy bitsy Fangarme in Formation an den 6 bis 30 mm langen Exemplaren sehen. Sahen sie wirklich wie der Riesentintenfisch (in einer sehr frühen Lebensphase) aus, den ich im Fernsehen sah?  Ja – am 22.3.2002 habe ich um 11.00 Uhr 11 neugeborene Körper im Meer des Lebens gesehen – vielen Dank an euch! Schaut´s euch an! Love and Harmony, - peter-

Danke Peter – wir schauen´s uns an!

21. März 2002 - Wir haben eine dramatische Änderung bei einigen Stimmen – tiefe rhythmische Muster begleitet von einem 'Refrain', der nur schwer zu beschreiben ist und Vogelähnliche Geräusche auf einmal.

Kent Noonan, ein unschätzbarer Partner bei unserem Projekt in dieser Saison berichtet von einem interessanten Phänomen aus seinem Labor in Kula: 'Mein Papagei hat gerade begonnen die Walgesänge zu probieren. Er hört mit mir bereits seit Tagen zu während ich arbeite.'

Dann schrieb noch ein Vierjähriger der mit seinem Vater in Michigan zuhört: 'Ich bin vier Jahre alt und lebe in einem Haus in Howell, Michigan. Ich mag eure Wale. Mein Papa lässt mich den Walen jeden Tag zuhören. Wie als sind eure Wale? Wie groß werden eure Wale? Was fressen eure Wale? Können Wale gut schwimmen? Eure Wale klingen wie große Vögel. Eine Tages will ich euch besuchen kommen und die Wale selbst sehen. Vielen Dank dass ihr auf die Wale aufpasst. Euer Freund, Mitchell'

19. März 2002 - Wir haben Tausende von Besucher auf unsere Webseite seit den kürzlich erschienene Titelberichten auf dem Honolulu Star Bulletin und dem Honolulu Advertiser. Wir arbeiten momentan an Verbesserungen der Audio Qualität unseres Systems. Wir danken allen die uns Zeilen der Dankbarkeit, Kommentare, Vorschläge und Fragen geschickt haben. Wir sind emsig damit beschäftigt zu antworten und eure Ideen mit in das Projekt einfließen zu lassen. Die See war unruhig und laut heute Nachmittag bedingt durch starken Wind hier. Heute morgen hören wir einige sehr leise 'Bariton' Stimmen und einige Stimmen haben wir als Mutter/Kalb Kommunikation erkannt.

18. März 2002 - Alle die gerade jetzt um 6.57 Uhr Hawaii Zeit zuhören, können was wir (und Naturfreunde die wir getroffen haben) als Mutter-Kalb Kommunikation charakterisieren, hören. Wir hören einen Ruf in einem hohen Frequenzbereich und dann die Antwort in einem tieferen Oktave. Oder aber der tiefere Bereich ist der Ruf. Wir wissen es nicht, aber Leute die sehr oft auf dem Wasser sind meinen das es sich verwandt mit Kommunikation zwischen Mutter und Kalb anhört, die normalerweise sehr nah beieinander bleiben. Sie sind oft in tatsächlich physischem Kontakt... manchmal reitet das Baby auf dem Rücken der Mutter. Sie werden gewöhnlich begleitet, oft von einem Männchen. Es gibt eine Menge Geplapper heute Morgen.

17. März 2002 - Unglaubliche Gesänge finden jetzt gerade um 1:00 Uhr morgens statt.  Wir hatten einige sehr beschäftigte Tage mit einer großen Reaktion auf den Artikel im Honolulu Advertiser. Der steile Anstieg von Webseiten Besucher, Emails und Hörer waren ein sehr guter Test für das System. Die automatischen Teile laufen gut. Leider sind wir mit den Mails nicht auf dem laufenden und wir hatten einige Reparaturen die nicht gewöhnlich waren. Mehr davon später. Das System läuft. Danke an alle die geschrieben und geholfen haben. Wenn ihr letzte Nacht nicht gehört habt habt ihr einige spektakuläre Songs verpasst.

18:25 Uhr

Während der letzten Stunde haben wir einen Babywal in der Nähe (ca. 50 Meter) des Hydrofons gesichtet. Kein Anzeichen der Mutter. Heute Morgen haben wir Geräusche des Kalbs ohne die gewohnte Antwort der Mutter gehört. Es gab eine Menge Oberflächengeräusche bedingt durch starken Wind und Regen hier an diesem Nachmittag. Es beruhigt sich gerade und es sieht so aus dass die Bedingungen für den Abend gut werden. Kent und Dan arbeiten heute an dem neuen Hydrofon für das Ausbildungszentrum des Schutzgebietes. Danke an alle die ihre Kommentare und Fragen geschrieben haben und ihre Hilfe angeboten haben. Wir wollen so bald als möglich antworten. Wir hoffen eine Menge der Fragen bald auf unserer Webseite zu beantworten.

16. März 2002 – Ein Besucher von Maui, der in einem Zimmer mit Blick zum Meer und unserer Boje untergebracht ist, berichtet, dass er eine Kohola, Buckelwal Mutter, bei der Geburt eines Kalbes in unserer Nähe zugeschaut hat. 

14. März 2002 – Wir hatten in letzter Zeit eine Serie von technischen Herausforderung; vergleichbar mit Sprüngen durch brennende Reifen. Das Telefonsystem in unserem Teil der Insel brach zusammen, der Server unserer Whalesong Webseite in New Jersey hatte ungewöhnliche Probleme, unser Zugang zu unserer Webseite war nicht möglich, unser Multicast Server in Kalifornien brach zusammen, email ging nicht mehr....

Wir sind technisch erfahren und hoffen, dass die Dinge bald ein wenig ruhiger laufen. Wir haben es geschafft, mit minimaler Ausfallzeit durch diese Situation zu 'surfen'. Bitte entschuldigt diese Unterbrechungen. Die Wale singen heute Nachmittag....angenehme Töne heute. Sie sind recht nahe.

Der Ozean vor Kihei, Maui ist voll von Walen heute Abend. Sie sprühen hohe Fontänen, schlagen mit ihrer Fluke und ihrer Rückenflosse aufs Wasser und scheinen es grundsätzlich im goldenen Glühen des Sonnenuntergangs zu genießen. Unter der Oberfläche ist der Ozean erfüllt mit ihren Tönen. Wir empfingen aufregende und schöne Laute an diesem Nachmittag und Abend. Die gurrenden und schnurrenden Töne, die wir mit Mutter und Kalb Kommunikation in Verbindung bringen, sind sehr häufig in der hörbaren Meereslandschaft wie auch deutliche Lieder mit Elementen in einem tiefen Bariton.

Die Lieder um 5:00 Uhr heute Morgen (16.00 Uhr MESZ) waren schön, beruhigend und klar.

13. März 2002 – Wir haben heute die Batterie mit geringer Schwierigkeit in ruhiger, milder See gewechselt. Sie machen in der Ferne Rabbatz an diesem Nachmittag. Die Laute und ihre Fülle (in direkter Verbindung mit der Nähe) können sich jeden Moment verändern – bleibt dran. Kent und Dan ließen eine Erzählung während des Batteriewechsels laufen und Hörerin Nancy (Sonoma County, Kalifornien) berichtet ihre Walnachahmung gehört zu haben. Sie fragte nach einer Webcam, um den Sonnenuntergang hier sehen zu können und wir hoffen das bald anbieten zu können.

10. März 2002 – Wir empfangen eine Menge verschiedener Wallaute. Die Arten der Laute ändern sich etwas während der Saison und wir hören verschiedene Töne spät in der Nacht. Wir arbeiten an einem zweiten Hydrofon welches am NOAA National Marine Sanctuary Maui Education Center (Maui Schulungscenter des Nationalen Meeresschutzgebietes) installiert werden soll.

10. März 2002 – mit Genehmigung veröffentlicht – von Dr. Robin Rose M.D., Ashland, Oregon:

Manchmal lassen wir es über Nacht laufen... und hören den beruhigenden Ozean und die Wale die ganze Nacht... ich habe den Patienten gesagt das gleiche zu tun... zur emotionalen Beruhigung und für einen besseren Schlaf!!!

Vielen Dank, Doc Robin

9. März 2002 – Wir bekommen zunehmend Berichte von Walen die sich Menschen, Booten und Kayaks nähern. Dieses Phenomän taucht häufig bei den kalifornischen Grauwalen auf, wenn sie in der Lagune San Ignacio, Baja California, kalben.

7. März 2002 – mit Genehmigung veröffentlicht – von einem Hörer aus Wisconsin:

Es ist fast 13:00 Uhr in Wisconsin und mein kleiner Fünfjähriger sitzt an meinem Laptop und hört die Wale. Es ist absolut ergreifend! Sie werden einfach verrückt bei diesen Gesängen! Mein kleiner Junge möchte nach Hawaii um die Wale zu sehen und zu hören. Ich setze es auf die Liste der Dinge, die ich in diesem Leben zu tun habe.

Vielen Dank für eure Webseite und das Wunder, welches es für meinen kleinen Jungen Lucas und mich gebracht hat.

Wir sind für immer dankbar.

Sandy Patzke und Lucas Patzke

Ich werde das dem Rest meiner Familie zeigen, ich habe noch einen Sohn und eine Tochter, die es sehr mögen werden!

2. März 2002 – Gerade als wir dachten, wir wissen wie Walgesänge sich anhören da taucht heute am frühen Morgen ein neuer Solist mit neuen und verschiedenen Lauten auf, die jeglicher Vorstellung trotzen. Keith, ein neues Mitglied des Whalesong Teams ( er arbeiten an einem interaktiven Web Feature welches bald sein Debüt feiern wird), fragt aus Texas an ob wir es aufgenommen haben. JA!!! Es wird eine kleine Weile brauchen, aber diese und andere Aufnahmen dieser Saison werden es auf die Webseite schaffen... wir planen sie in der nächsten Zeit aufzuwerten.

1. März 2002 – Die Wale singen spektakulär heute Nacht (ich muss mit neuen Adjektiven neben ehrfurchtgebietend, usw. kommen). Vielen Dank an alle die geschrieben haben, um ihre Begeisterung für die Töne der Wale auszudrücken.

Es war an der Zeit unser erstes System reinzuholen, nachdem das neue so gut arbeitet und das Wetter schön ist. Kurz vor Sonnenuntergang ging ich (Dan) zusammen mit Ray, Jake, Mango und einer Gruppe von Paddlern des Wailea Kanu Clubs – einem Partner und Unterstützer von Whalesong - auf dem Kanu 'Ho’ola', hawaiianisch für 'heilen' oder 'Leben schenken' raus. Diese Gruppe besitzt eine Menge aloha wie sie hier auf Hawaii sagen. Wir hatten die Boje schnell an Bord und machten uns dann auf zu einer abendlichen Runde. Nach ein oder zwei Meilen draußen fanden wir uns von Walen umgeben... Babys, Mamas und Papas. Wir müssen das aus den Augen eines kleinen Jungen, Danny, sehen, der mit uns an Bord war. Jede Menge von Oooooh und Aaaaah und Ausrufen der Freude kamen von allen an Bord der beiden nebeneinander fahrenden Kanus. Als die Sonne unterging waren Walfluken, springende Wale und das Aufklatschen von Brustflossen am Horizont zu sehen. Unmöglich zu beschreiben wie es sich anfühlte draußen auf dem klaren blauen tiefen Ozean zu sein, das Atmen der Wale tief und nachhallend. Auf dem Weg zurück erwischten wir zwei Wellen – was für ein Gefühl. Dieses Projekt ist harte Arbeit und teuer, aber der Nutzen ist unermesslich. Ich hoffe ihr hört weiter zu.

23. Februar 2002 – Die Wale singen heute Nacht. Unsere Systemverbesserung reduziert die knackenden Krabbengeräusche, doch das neue Design hat einige Oberflächengeräusche verursacht, um die wir uns hoffentlich am Morgen kümmern können. Ein Ausflug zum Hydrofon auf dem Surfbord in der Dämmerung war nicht ausreichend um es zu beheben, doch es war eine nette Erfahrung. Wir hoffen ein ruhigeres Hydrofon morgen früh zu haben.

19. Februar 2002 – Die Wale singen Tag und Nacht in der letzten Zeit. Wir haben eine Menge Kinderkrankheiten des Systems beseitigt und weitere Verbesserungen sind am Horizont erkennbar. Die besten Hörzeiten sind nach wie vor in der Nacht hawaiianischer Zeit.

15. Februar 2002 – Wir freuen uns zu berichten, dass das Hydrofon wieder einsatzbereit ist. Das System könnte eventuell für einen Teil des morgigen Tages ausgeschaltet sein, da wir für die Veranstaltung Whale Day hier auf Maui die Übertragung über die Straße verlagern. Wir werden eine Liveeinspielung auf die Bühne bei dieser großen jährlichen Veranstaltung ermöglichen. Wir haben große Schritte bei einigen Elementen des Systems gemacht, müssen jedoch noch die Hydrofon Kabelgeräusche reduzieren und andere Verbesserungen machen. Rückmeldungen von all denen die uns geschrieben haben begrüßen wir sehr. Wir werden versuchen, wenn es die Zeit erlaubt,  persönlich zu antworten. Einige der Verbesserungen könnten eine kleine Zeit benötigen, da wir hier draußen inmitten des Ozeans sind.

7. Februar 2002 – Wir arbeiten hart hier um die Geräusche zu eliminieren und die Tonqualität für unsere Webübertragung zu verbessern. Wir wurden von Hörern aus Mosambique und London kontaktiert, die uns sehr positive Rückmeldungen gegeben haben.

Wir wollen einen speziellen Dank geben an Kent Noonan von Maui Light, Kula, Maui, für seine enthusiastische und hochqualifizierte Assistenz um das Projekt in diesem Jahr vom Boden zu bekommen. Die Wale sind ruhig heute Nachmittag doch wir beobachten vier Wale vom Whalesong Büro, die an der Oberfläche auftauchen und Fontänen aussprühen. Wir hoffen heute Nacht eine Wiederholung der schönen Laute von gestern Nacht zu hören.

6. Februar 2002 – Wir hören eine Menge Wallaute heute Nacht. Die Walgesänge und andere Waltöne haben in den vergangenen Tagen dramatisch nachgelassen, besonders zur Tageszeit. Nachdem wir einige spektakuläre Wallaute in der letzten Woche erleben konnten, hatten wir in den vergangenen Tagen eine Ruhepause der Aktivitäten. Wir sind besorgt darüber ob das mit den Tests des Hochleistungssonars der Navy vor Kauai zusammenhängen könnte, welche am Samstag wieder aufgenommen wurden. Wir wissen das Wale zur Kommunikation und Navigation sehr von ihrem Gehör abhängig sind. Was diese Hochleistungsgeräusche ihnen antun, kann zur Zeit nur vermutet werden.

3. Februar 2002 – Das Hydrofon arbeitet wieder. Sie singen wirklich heute Nacht!

2. Februar 2002 – Von unserem Whalesong Büro aus können wir an diesem Nachmittag drei oder vier Buckelwale vor der Küste schnaufen sehen. Dies ist das erste Mal in dieser Saison dass wir sie so nahe am Strand in dem Kihei/Wailea Gebiet von Südmaui gesehen haben. Wir arbeiten noch an technischen Schwierigkeiten mit dem Hydrofon System und erwarten nicht vor morgen Nachmittag wieder auf Sendung zu sein. Als es arbeitete haben die Töne unsere Erwartungen übertroffen. Die Laute während und um die Vollmondphase waren spektakulär.

26. Januar 2002 – Wir sind sehr froh das Hydrofon wieder im Wasser zu haben. Wale sangen und gaben Töne in verschiedener Art und Weise von sich als wir es in Wasser taten und dies hat sich auch durch die Nacht hindurch fortgesetzt. Von der Stärke und Klarheit dieser Laute her vermuten wir, dass einige dieser Wale in geringer Nähe zu unserem Hydrofon sind. Wir hoffen dass einige Forscher und mehr dazu sagen können was wir hören. Wir fragen uns ob einige der hoch frequenten Töne von Delphinen sind. Einige der Laute klingen wie Vogelzwitschern. Einige sind sehr tiefe aber melodiöse tief frequenten Töne.

24. Januar 2002 – Wir arbeiten hart daran das Hydrofon zurück ins Wasser zu bringen. Viele von uns hier in Süd Kihei sind besorgt über das Fehlen von Walen in diesen Gewässern. Sie kommen gewöhnlich hier her um ihre Babys zu bekommen und wir sind es gewohnt sie nahe dem Strand zu sehen. Tourboote haben sie weiter draußen im Kealaikahiki ('dem Weg nach Tahiti') Kanal gesehen. Jüngste Sorgen über den Effekt von militärischem Sonar auf die Meeressäugetiere erwiesen sich mit dem Eingeständnis der Navy als stichhaltig, die zugab dass ihr Sonar eine Anzahl von Schnabelwale in der Karibik tötete. Wir wissen nicht, ob das Sonar hier eingesetzt wird.

23. Januar 2002 – Dr. Marsha Green vom Ocean Mammal Institute sprach heute Abend im Maui Community College. Sie ist eine brilliante Frau in unseren Augen und kämpft hart für die Beendung der Entwicklung des LFAS Sonars. Ihre Meinung....das LFAS Sonar ist eine schlechte Idee... wird von vielen Menschen in der Navy geteilt. Ihre Webseite lautet http://www.oceanmammalinst.org/ ,sie verfügt über eine Menge guter Informationen über dieses und andere Themen in Bezug auf Meeressäugetiere. Jüngste Forschungen von Dr. Green scheinen populäre Meinungen zu zerstreuen, dass die berühmten Lieder der Buckelwale ausschließlich von einzelnen Männchen gesungen werden. Sie machte eine Anzahl von Beobachtungen in der singende Männchen von einer Mutter und ihrem Kalb begleitet wurden.

26. Januar 2002 – Wir setzen unsere Bemühungen fort Partnerschaften mit lokalen Schulen, Kanu Clubs, kulturellen Organisationen, Forschungsorganisationen und der wissenschaftlichen Gemeinschaft zu entwickeln. Es gibt breite Unterstützung für dieses Projekt auf Maui. Eine aktualisierte Liste der Partnerschaften und Sponsoren wird in naher Zukunft erscheinen.

29. November 2001 – Der erste Buckelwal der Saison wurde am 31. Oktober in den Gewässern von Maui gesichtet. Wir haben unser Whalesong Hauptquartier für die Saison 2001-2002 gesichert und wir werden unsere Ausrüstung auf der Basis unserer Erfahrungen aus dem Pilotprojekt des letzten Winters verbessern. Unsere Pläne für diese Saison beinhalten:

gif blauer PunktEinrichtung von vier Überwachungsanlagen auf Maui, in Zusammenarbeit mit lokalen Hawaiianischen Kanu Clubs.

gif blauer PunktLehrmaterialien für Schulaktivitäten betreffend Wale und Meere, verfügbar für Schulen in der ganzen Welt

gif blauer PunktEin Bildungsprogramm für Schulen auf Maui

gif blauer PunktDie Entwicklung von Bildungsmaterialien über die Einheimischen von Hawaii und ihre Beziehung zu den Walen (Kohola), den Ozean (Moana) und das Land (ka Aina).

gif blauer PunktAusweitung der letztjährigen Ausstellung und der akustischen Aufzeichnungsstation am Bildungszentrum des Nationalen Buckelwal Schutzgebietes in Kihei, Maui.

gif blauer PunktEinrichtung der ersten akustischen Überwachungsanlage in einem Hotel auf Maui

gif blauer PunktAufbau einer gemeinnützigen Organisation um das Projekt zu unterstützen.